Pressemitteilung | DIE FAMILIENUNTERNEHMER e.V.
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Familienunternehmer unterstützen Forderungen von BDA, BDI, DIHK und ZDH / Marie-Christine Ostermann: „2026 muss zum Jahr der Reformen werden.“

(Berlin) - Angesichts der zunehmenden Belastungen für Unternehmen und des anhaltenden wirtschaftlichen Stillstands fordern DIE FAMILIENUNTERNEHMER entschlossene wirtschaftspolitische Reformen. Präsidentin Marie-Christine Ostermann unterstützt ausdrücklich die Forderungen einiger der großen deutschen Wirtschaftsverbände nach einem umfassenden Reformjahr 2026. Auch DIE FAMILIENUNTERNEHMER warnen schon seit Jahren vor Kippunkten, bei deren Erreichen sich der Niedergang des Standortes Deutschland nicht mehr abwenden lässt.

Marie-Christine Ostermann, Präsidentin von DIE FAMILIENUNTERNEHMER e.V.:

„Der Standort Deutschland steht unter Druck wie selten zuvor. Drei Jahre ohne wirtschaftliches Wachstum, steigende Abgaben und immer neue Bürokratie zeigen deutlich: Unser wirtschaftliches Erfolgsmodell gerät ins Wanken. Wenn wir unsere Wettbewerbsfähigkeit erhalten wollen, muss 2026 tatsächlich zum Jahr der Reformen werden.

Besonders dringlich sind strukturelle Reformen der sozialen Sicherungssysteme. Die Gesamtbelastung aus Sozialabgaben steigt seit Jahren kontinuierlich und gefährdet sowohl Arbeitsplätze als auch Investitionen. Wenn Sozialversicherungsbeiträge immer weiter steigen, trifft das Arbeitnehmer und Arbeitgeber gleichermaßen. Wir brauchen deshalb nachhaltige Reformen, die die Systeme langfristig finanzierbar machen.

Vor einer weiteren Verschärfung der steuerlichen Belastung für Unternehmen kann ich zudem nur warnen: Deutschland gehört bereits heute zu den Hochsteuerländern im internationalen Vergleich. Gerade für Familienunternehmen, die häufig über die Einkommensteuer veranlagt werden, sind wettbewerbsfähige Steuersätze entscheidend. Statt über neue Belastungen – etwa durch zusätzliche Substanzsteuern auf Betriebsvermögen – nachzudenken, muss die Politik den Mut haben, die Steuerlast insgesamt zu senken und Investitionen zu erleichtern.

Ein weiterer zentraler Punkt ist aus Sicht der Familienunternehmer der Bürokratieabbau. Berichtspflichten, Dokumentationsvorgaben und immer neue regulatorische Anforderungen bremsten Unternehmen im Alltag aus. Unsere Betriebe wollen investieren, ausbilden und wachsen – aber sie stoßen zu oft auf bürokratische Hindernisse. Der Abbau von Berichtspflichten und Dokumentationsauflagen muss endlich spürbar im Alltag der Unternehmen ankommen.

Auch bei Energiekosten, Planungs- und Genehmigungsverfahren sowie beim Ausbau von Infrastruktur gibt es dringenden Handlungsbedarf: Wettbewerbsfähige Energiekosten, schnellere Genehmigungen und ein moderner Staat sind zentrale Voraussetzungen für Investitionen und Innovationen.

Deutschland hat alles, was es für wirtschaftlichen Erfolg braucht: starke Unternehmen, qualifizierte Beschäftigte und große Innovationskraft. Aber wir brauchen jetzt politische Entscheidungen, die Wachstum wieder möglich machen. Mutige Reformen sind keine Option mehr – sie sind eine Notwendigkeit.“

Quelle und Kontaktadresse:
DIE FAMILIENUNTERNEHMER e.V., Jan-Ulrik G. Heydorn, stellv. Pressesprecher(in), Charlottenstr. 24, 10117 Berlin, Telefon: 030 300650

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