Pressemitteilung | DIE FAMILIENUNTERNEHMER e.V.

Familienunternehmer zum SPD-Steuerkonzept: Wie aus der Zeit gefallen / Reinhold von Eben-Worlée: Für das Gros der Familienunternehmer bedeutet das Konzept eine Steuererhöhung

(Berlin) - Nach dem Rentenkonzept hat die SPD nun auch ihr Steuerkonzept vorgestellt. Danach werden Arbeitnehmer bis zu einem Jahresgehalt von 60.000 Euro entlastet, doch vor allem für das Gros der Familienunternehmer ist eine Steuererhöhung vorgesehen.

Reinhold von Eben-Worlée, Präsident des Verbands DIE FAMILIENUNTERNEHMER: "Viele Familienunternehmen sind Personengesellschaften und zahlen mit diesem SPD-Konzept künftig mehr als 50 Prozent Steuern auf ihre Einkommen. Das ist eine Grenze, die die Parteien nicht überschreiten sollten ("Halbteilungsgrundsatz"). Hinzukommen die Drohungen von Martin Schulz, die Erbschaftsteuer noch einmal zu verschärfen. Die Vermögensteuer ist zwar nicht im SPD-Wahlprogramm enthalten, aber immer noch im Grundsatzprogramm. Das SPD-Steuerkonzept wirkt wie aus der Zeit gefallen. In Zeiten sprudelnder Steuereinnahmen kann man niemandem vermitteln, warum immer noch eine Schippe oben drauf gepackt werden soll. Gerade für deutsche Unternehmen im internationalen Wettbewerb ist es in Zeiten von Brexit, Trump und Co. wichtig, steuerlich nicht abgehängt zu werden", so von Eben-Worlée. "Einer der wenigen Lichtblicke im SPD-Steuerkonzept ist die Abschaffung des Solidaritätszuschlags ab 2020, auf die sich die Partei geeinigt hat - allerdings nur für untere und mittlere Einkommen. Das ist immerhin ein Schritt weiter als die CDU und der Anstoß zu einer konkreten Abschaffungsdebatte."

Quelle und Kontaktadresse:
DIE FAMILIENUNTERNEHMER e.V. Anne-Katrin Moritz, Pressesprecherin Charlottenstr. 24, 10117 Berlin Telefon: (030) 300650, Fax: (030) 30065390

(cl)

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