Fasbender: Kündigungsschutz lockern, aber nicht abschaffen
(Frankfurt am Main) - Wer realistisch mehr Beschäftigung erreichen und die Einstellungsbremse lockern will, die bei vielen Arbeitgebern angesichts einer nur verhalten anziehenden Konjunktur existiert, muss den Kündigungsschutz lockern, aber nicht abschaffen, sagte Volker Fasbender, Hauptgeschäftsführer der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände (VhU) am 26. Juli zur laufenden Debatte um den Kündigungsschutz.
Um Beschäftigungsanreize zu schaffen halte die VhU folgende Forderungen für zumutbar und auch im Interesse der Beschäftigungschancen für Arbeitnehmer: dass jemand erst einmal 36 Monate arbeiten müsse, um sich den Kündigungsschutz zu verdienen, dass Betriebe mit weniger als 20 Beschäftigten vom Kündigunsschutz entlastet werden, und dass Arbeitnehmer, die älter als 53 Jahre sind, auf den Kündigungsschutz zugunsten einer Neueinstellung verzichten. Deutschland brauche eine Reformdiskussion mit Augenmaß, so der VhU-Geschäftsführer weiter, die das Machbare im Blick habe und die Einsicht in ihre Notwendigkeit befördere.
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