Finnland stellt Wiederherstellungsverordnung infrage
(Berlin) - Der finnische Premierminister Petteri Orpo stellt die europäische Wiederherstellungsverordnung infrage. In einem Schreiben an EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen fordert er Vereinfachungen und warnt vor hohen Kosten sowie wachsender Bürokratie bei der Umsetzung.
Die Familienbetriebe Land und Forst unterstützen diesen Vorstoß ausdrücklich. „Der Brief aus Finnland zeigt, wie groß der Handlungsdruck inzwischen ist“, erklärt Max von Elverfeldt, Vorsitzender der Familienbetriebe Land und Forst.
Die Wiederherstellungsverordnung in ihrer jetzigen Form greift tief in die Bewirtschaftung ein und erschwert notwendige Maßnahmen zum Waldumbau. Anpassungen der Wälder an den Klimawandel könnten künftig als „Verschlechterung“ bewertet werden und zusätzliche Auflagen auslösen.
„Waldbesitzer investieren heute massiv in den Umbau ihrer Wälder, um sie klimaresilient zu machen“, so Elverfeldt. „Wenn EU-Regeln genau diese Anpassung erschweren, konterkariert das den Klimaschutz und schafft neue Bürokratie. Die Wiederherstellungsverordnung muss deshalb ausgesetzt und anschließend grundlegend überarbeitet werden.“
Quelle und Kontaktadresse:
Familienbetriebe Land und Forst e.V. (FaBLF), Franziska Strasoldo-Graffemberg, Leiter(in) Kommunikation, Claire-Walldoff-Str. 7, 10117 Berlin, Telefon: 030 2463046-0
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