Pressemitteilung | BVMW e.V. - Bundesverband mittelständische Wirtschaft Unternehmerverband Deutschlands - Bundesgeschäftsstelle

Forschungsförderung auf den Mittelstand fokussieren

(Berlin) – Zum heutigen (18. April) „Innovationsgipfel“ des Bundeskanzlers erklärt der Präsident des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW), Mario Ohoven: „Die Bundesregierung muss ihre Forschungspolitik neu ausrichten und die F&E-Förderung verstärken. Bislang profitieren Großunternehmen überproportional von der staatlichen Projektförderung, obwohl noch immer drei Viertel aller Patente von mittelständischen Unternehmen geliefert werden. Das ist umso bemerkenswerter, weil die kleinen und mittleren Betriebe angesichts der steigenden Steuer- und Abgabenlast ihre Innovationsausgaben seit Jahren zurückfahren mussten.

Aktuelle Umfragen belegen, dass bei einem Anstieg der Ausgaben für Forschung und Entwicklung in erheblichem Umfang zusätzliche Arbeitsplätze entstehen würden. Wenn der Innovationsgipfel Sinn haben soll, dann muss der Kanzler auf eine Umschichtung der Mittel im Bundeshaushalt zugunsten der Forschungsförderung im Mittelstand drängen. Deutschland käme so zugleich dem erklärten Ziel der Bundesregierung näher, bis 2010 drei Prozent des Bruttoinlandsprodukts in Forschung und Entwicklung zu investieren.“

Quelle und Kontaktadresse:
Bundesverband mittelständische Wirtschaft Unternehmerverband Deutschlands e.V. (BVMW) Mosse Palais, Leipziger Platz 15, 10117 Berlin Telefon: 030/5332060, Telefax: 030/53320650

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