Freier Hochschulzugang / Wichtiges Signal für junge Handwerker
(Stuttgart) - Landeshandwerkspräsident Joachim Möhrle begrüßte die heute (01.12.) vom Landtag beschlossene Änderung des Landeshochschulgesetzes: Endlich sind die Hochschulen für Meister offen. Für diese Entscheidung habe das Handwerk seit Jahren gekämpft.
Der Präsident des Baden-Württembergischen Handwerkstages (BWHT) bezeichnete den freien Hochschulzugang für Meister in fachbezogenen Studiengängen als großen Erfolg: Dass die berufliche und schulische Bildung als gleichwertig anerkannt werden, war längst überfällig.
Die Öffnung der Hochschulen und Berufsakademien für qualifizierte Berufstätige stärke die Attraktivität und die Wettbewerbsfähigkeit der handwerklichen Ausbildung. Begabte Jugendliche entschieden sich leichter für eine praktische Ausbildung, wenn klar sei: Eine Berufsausbildung öffnet viele Türen - auch die zu den Universitäten. Nicht zuletzt werde der Wissensaustausch zwischen Praktikern und Theoretikern gefördert, von dem beide Seiten profitierten. Allerdings erwartet Möhrle nicht, dass nun die Handwerksmeister an die Hochschulen strömen: Als Handwerksmeister eine eigene Existenz zu gründen oder einen Betriebes zu übernehmen ist nach wie vor eine attraktive Zukunftsperspektive. Zwar habe die SPD-Fraktion wegen der Einführung von Studiengebühren den Gesetzentwurf insgesamt abgelehnt, trotzdem zeigte sich Möhrle erfreut darüber, dass sowohl Landesregierung als auch Oppositionsfraktionen den freien Hochschulzugang für Meister unterstützten: Baden-Württemberg hat damit den Anschluss an ein modernes Hochschulrecht gefunden, das für beruflich Qualifizierte länderübergreifend einheitliche Zugangswege in die Hochschulen schafft und nicht gerechtfertigte Zugangsbarrieren abbaut.
Quelle und Kontaktadresse:
Baden-Württembergischer Handwerkstag (BWHT)
Pressestelle
Heilbronner Str. 43, 70191 Stuttgart
Telefon: (0711) 26 37 09-0, Telefax: (0711) 263709-100
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