Freude über Abschaffung des Büchergeldes
(München) - Der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbands (BLLV), Klaus Wenzel, hat den heutigen Kabinettsbeschluss zur Abschaffung des Büchergeldes mit großer Erleichterung zur Kenntnis genommen. Die Erhebung von Büchergeld war das falsche bildungs- und familienpolitische Signal. Es war ungerecht und hat in den Klassenzimmern für viel Unruhe gesorgt. Der Grundsatz der Lernmittelfreiheit in Bayern ist ein hohes bildungs- und sozialpolitisches Gut und muss erhalten bleiben. Wenzel begrüßte außerdem, dass die Lehrerinnen und Lehrer jetzt von unsinnigen Verwaltungsaufgaben befreit werden und sich wieder mehr auf ihre Bildungsarbeit konzentrieren können.
Eltern müssen auch ohne Büchergeld immer tiefer in die Tasche greifen, um den Schulbesuch ihrer Kinder zu finanzieren. Einkommensschwache Familien sind inzwischen deutlich im Nachteil. Die Staatsregierung muss alles tun, um die immer weiter auseinanderklaffende Schere zwischen wohlhabenden und armen Familien zu schließen. Zentrale Aufgabe der Politik muss es sein, mehr Bildungsgerechtigkeit zu schaffen.
Quelle und Kontaktadresse:
Bayerischer Lehrer- und Lehrerinnenverband e.V. im VBE (BLLV)
Andrea Schwarz, Pressereferentin
Bavariaring 37, 80336 München
Telefon: (089) 72100129, Telefax: (089) 72100155
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