Pressemitteilung | Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW)
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„Für ein starkes und bologna-taugliches BAföG“ / Bildungsgewerkschaft zur BAföG-Anhörung

(Frankfurt/Berlin) - Aus Sicht der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) ist eine Erneuerung des BAföG überfällig, um die staatliche Ausbildungsförderung zu stärken und bologna-tauglich zu machen. „Als erster Schritt sind die Fördersätze und Freibeträge noch in diesem Jahr um zehn Prozent anzuheben“, forderte GEW-Vorstandsmitglied Andreas Keller in der heutigen Anhörung des Bundestagsbildungsausschusses in Berlin. Er wies darauf hin, dass heute nur noch 18 Prozent der Studierenden BAföG erhielten (in Zahlen: 345.000 von 1.925.000 Studierenden).

Keller verlangte, das BAföG endlich bologna-tauglich zu machen. Derzeit könnten Masterstudiengänge nur dann gefördert werden, wenn sie unmittelbar auf einen Bachelorstudiengang aufbauen. „Sinn des Bologna-Prozesses ist aber, beim Übergang vom Bachelor zum Master einen Fachrichtungswechsel vornehmen zu können. Die GEW schlägt vor, beim BAföG alle Masterstudiengänge als förderfähig anzuerkennen“, sagte Keller.

„Die Altersgrenze von 30 Jahren wird den Anforderungen an lebenslanges Lernen im Europäischen Hochschulraum nicht mehr gerecht“, betonte der GEW-Sprecher. Studierende, die ein Masterstudium aufnehmen, hätten bereits ein Bachelorstudium hinter sich und nicht selten berufspraktische Erfahrungen gesammelt. Keller forderte, die Altersgrenze zumindest für Studierende in Masterstudiengängen zu streichen.

Quelle und Kontaktadresse:
Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Ulf Roedde, Pressesprecher Reifenberger Str. 21, 60489 Frankfurt am Main Telefon: (069) 78973-0, Telefax: (069) 78973-201

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