Pressemitteilung | Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer im Deutschen Beamtenbund (GDL)
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GDL-Hauptvorstand und Tarifkommission geben grünes Licht zur Verhinderung weiterer Arbeitskämpfe

(Frankfurt am Main) - „GDL-Hauptvorstand und Tarifkommission geben grünes Licht zur Verhinderung weiterer Arbeitskämpfe.“ Das erklärte der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL), Manfred Schell, heute (13. Januar 2008) nach der Sitzung des GDL-Hauptvorstands und der -Tarifkommission zum Tarifkonflikt mit der Deutschen Bahn in Frankfurt am Main. Nach einer zehnmonatigen Tarifauseinandersetzung gelang es der GDL mit der Deutschen Bahn den Tarifkonflikt am 12. Januar 2008 einer positiven Wende zuzuführen. In einem Gespräch, zu dem Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee eingeladen hatte, einigten sich Schell und DB-Chef Hartmut Mehdorn auf folgende Eckpunkte für einen eigenständigen Lokomotivführertarifvertrag.

Die Lokomotivführer erhalten danach
- eine Einmalzahlung von 800 Euro für den Zeitraum vom 1. Juli 2007 bis 21. Februar 2008,
- eine Entgeltvolumenerhöhung um acht Prozent ab 1. März 2008 und
- nochmals um drei auf dann elf Prozent vom 1. September 2008 bis zum 1. Februar 2009.

Ab 1. Februar 2009 verringert sich die wöchentliche Arbeitszeit auf dann 40 Stunden bei gleichem Entgelt.

Zusätzlich wird eine neue Entgeltstruktur für Lokomotivführer eingeführt, die die Berufserfahrung und die Qualifikationen berücksichtigt. Alle Lokomotivführer werden am 1. März 2008 in diese neue Entgeltstruktur überführt. Dadurch liegt die Spannbreite der jeweiligen individuellen Lohnerhöhungen der Lokomotivführer zwischen sieben und fünfzehn Prozent.

Der GDL-Hauptvorstand und die -Tarifkommission haben nach eingehender Erörterung einstimmig beschlossen, auf dieser Basis die Tarifverhandlungen vom 12. Januar 2008 bis zum 31. Dezember 2008 zum Ende zu führen. Der eigenständige Tarifvertrag für Lokomotivführer über Arbeitszeit und Entgelt soll bis zum 31. Januar 2008 ausformuliert werden. Bis dahin finden noch Verhandlungen über Details von Zulagen und Arbeitszeitbestimmungen statt.

Quelle und Kontaktadresse:
Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer im Deutschen Beamtenbund (GDL) Gerda Seibert, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Baumweg 45, 60316 Frankfurt am Main Telefon: (069) 405709-0, Telefax: (069) 405709-40

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