GDL wird besseren Abschluss erreichen
(Frankfurt am Main) - Die Bahn muss wohl mit dem Rücken zur Wand stehen, wenn Sie mit solch plumpen Mittel ihre Mitarbeiter verunsichern will. Das erklärte der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL), Manfred Schell, nachdem er den Brief gelesen hatte, den die DB heute (20. Juli 2007) an ihre Mitarbeiter verschickt hat. Darin sollen die Bahnmitarbeiter bis spätestens 30. Juli 2007 erklären, dass Sie den Tarifabschluss akzeptieren, den die Bahn mit Transnet/GDBA abgeschlossen hat. Außerdem sollen sie indirekt ihre GDL-Mitgliedschaft offenbaren.
Da erklärt die Bahn ständig, dass es technisch nicht möglich sei, mit verschiedenen Tarifverträgen im Unternehmen zu agieren, weil sie nicht wüsste, welcher Mitarbeiter in welcher Gewerkschaft organisiert sei. Und dann versucht sie genau dies festzustellen, so Schell.
Die GDL erwägt, gegen das Schreiben der DB rechtliche Schritte einzuleiten. Außerdem hat sie ihre Mitglieder aufgefordert, dieses nicht zu beantworten. Wir wissen, dass wir für unsere Mitglieder einen besseren Abschluss erreichen werden, so der GDL-Bundesvorsitzende und weiter: Die Bahn wirft uns vor, dass wir eine Spaltung der Eisenbahner betreiben würden. Genau das tut sie mit ihrem Mitarbeiterschreiben.
Quelle und Kontaktadresse:
Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer im Deutschen Beamtenbund (GDL)
Gerda Seibert, Presse- u. Öffentlichkeitsarbeit
Baumweg 45, 60316 Frankfurt am Main
Telefon: (069) 405709-0, Telefax: (069) 405709-40
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