Pressemitteilung | Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer im Deutschen Beamtenbund (GDL)

GDL wird Züge stehen lassen

(Frankfurt am Main) - In dem Augenblick, in dem der Vorstand der Deutschen Bahn (DB) ernsthaft darüber nachdenkt, Entgelterhöhungen auszusetzen oder die Arbeitszeit zu erhöhen und den Personalabbau zu forcieren, wird die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) die Züge stehen lassen. Das erklärt der Vorsitzende der GDL, Manfred Schell, als Antwort auf folgende Gerüchte:

Die Deutsche Bahn will die ab Mai 2004 fällige Erhöhung der Löhne und Gehälter um 3,2 Prozent für die 21.000 Mitarbeiter im Personenfernverkehr um ein Jahr verschieben. Alternativ könnten die Beschäftigten auch eine "Erhöhung der Wochenarbeitszeit um zwei Stunden in den Jahren 2004 und 2005, eine Reduzierung der Freizeitguthaben und/oder des Urlaubsanspruches um das Volumen aus der Erhöhung" in Kauf nehmen. Sollten die Mitarbeiter nicht bereit sein, die Einsparmaßnahmen mit zu tragen, sei ein weiterer Stellenabbau nicht mehr auszuschließen.

„Den fatalen Gewinneinbruch im Fernverkehr haben einzig und allein der ehemalige DB-Personenverkehrsvorsitzende Christoph Franz und DB-Chef Hartmut Mehdorn zu verantworten“, so Schell und weiter: „Für das Desaster mit dem neuen Preissystem, das zwischenzeitlich schon wieder revidiert wurde, und die mangelnde Kundenorientierung und soll nun das Fahrpersonal nun büßen. Das wird die GDL jedoch nicht zulassen.“

Quelle und Kontaktadresse:
Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer im Deutschen Beamtenbund (GDL) Baumweg 45, 60316 Frankfurt Telefon: 069/4057090, Telefax: 069/40570940

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