GdP ruft zum Warnstreik am Bundeskriminalamt auf
(Berlin/Wiesbaden) - Die Tarifauseinandersetzungen im öffentlichen Dienst für die Beschäftigten des Bundes und der Kommunen nehmen an Schärfe zu. Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) hat für Donnerstag, 28. Februar 2008 zu einem Warnstreik am Bundeskriminalamt (BKA) in Wiesbaden aufgerufen.
Konrad Freiberg, Bundesvorsitzender der Gewerkschaft der Polizei: „Die Arbeitgeber verweigern den Beschäftigten im öffentlichen Dienst nicht nur die Teilnahme am wirtschaftlichen Aufschwung, sondern wollen ihnen weitere Einkommenseinbußen zumuten. Deshalb werden wir deutlich machen, dass ohne die Arbeit unserer angestellten Kolleginnen und Kollegen auch die innere Sicherheit in Deutschland nicht garantiert werden kann.“
Laut Freiberg soll die Aktion vor dem Bundeskriminalamt in Wiesbaden zunächst demonstrativen Charakter haben. Für kommenden Donnerstag (28. Februar 2008) um 15.30 Uhr hat die Gewerkschaft der Polizei nicht nur Beschäftigte des BKA, sondern auch Polizeibeamtinnen und -beamte der Bundespolizei, des Landes Hessen sowie Abordnungen aus dem gesamten Bundesgebiet zu einer Solidaritätskundgebung in der Thaerstrasse aufgerufen.
Jürgen Vorbeck, Vorsitzender des GdP-Bezirks Bundeskriminalamt: „Diese Tarifrunde und das Verhalten der Arbeitgeber hat die gesamte Polizei aufgewühlt. Wir wissen, dass in dieser Tarifrunde die Weichen für die Einkommensentwicklung in den Ländern und für die Besoldungsrunden der Beamtinnen und Beamten gestellt werden. Dies ist für die gesamte Polizei die Stunde der Wahrheit. Innere Sicherheit kann nur mit hoch motivierten Beschäftigten gewährleistet werden. Wir wollen endlich ordentliche Bezahlung für professionelle Arbeit!“
Quelle und Kontaktadresse:
Gewerkschaft der Polizei - Bundesgeschäftsstelle (GdP)
Rüdiger Holecek, Pressesprecher
Stromstr. 4, 10555 Berlin
Telefon: (030) 3999210, Telefax: (030) 399921200
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