GdP und GEW fordern massive Einkommensverbesserungen / Gemeinsame Sitzung der Bundesvorstände bereitet Tarifrunde vor
(Berlin) - "Wir wollen massive Einkommensverbesserungen", erklärten GdP-Vorsitzender Konrad Freiberg und GEW-Vorsitzender Ulrich Thöne mit Blick auf die Tarifrunde 2008 für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes in Bund und Kommunen. Die Kolleginnen und Kollegen hätten nach jahrelanger Abkopplung von der Einkommensentwicklung in der Wirtschaft einen Anspruch auf einen kräftigen Einkommenszuwachs. Zusätzlich müssten gemeinsam mit ver.di die Weichen gestellt werden, um die noch fehlende Entgeltordnung durchzusetzen. Anlässlich einer gemeinsamen Sitzung der Bundesvorstände der Gewerkschaft der Polizei (GdP) und der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) vereinbarten die beiden DGB-Gewerkschaften, ihre Zusammenarbeit im tarif- und beamtenpolitischen Bereich weiter zu intensivieren. "Die harte Haltung der Arbeitgeber macht schon jetzt deutlich, dass sich die Öffentlichkeit auf eine heftige Tarifauseinandersetzung einstellen muss", betonten Freiberg und Thöne.
Die beiden Vorsitzenden machten sich auch dafür stark, die Einheitlichkeit von Bezahlung und Versorgung der Beamtinnen und Beamten zu erhalten. "Die Arbeitgeber streben an, die Beamten von Land zu Land unterschiedlich, je nach Kassenlage zu bezahlen. Das wird einen ruinösen Wettlauf auslösen, der auf dem Rücken der Bürgerinnen und Bürger ausgetragen wird. Die ärmeren Bundesländer können bei öffentlichen Dienstleistungen und im Bereich Daseinsvorsorge zum Beispiel mit Bayern und Baden-Württemberg nicht Schritt halten", sagten Freiberg und Thöne. Um dies zu verhindern, sei angesichts der Föderalismusreform eine engere Kooperation aller DGB-Gewerkschaften, die Beamtinnen und Beamte organisieren, notwendig.
Info: Mit Blick auf die Beamtinnen und Beamten, die auf Landesebene beschäftigt sind, sind GdP und GEW die mitgliederstärksten Einzelgewerkschaften im DGB. Die Länder wollen 2008 für die Besoldung und Alterversorgung der Beamten jeweils eigene Gesetze erlassen.
Quelle und Kontaktadresse:
Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW)
Ulf Roedde, Pressesprecher
Reifenberger Str. 21, 60489 Frankfurt am Main
Telefon: (069) 78973-0, Telefax: (069) 78973-201
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