Pressemitteilung | GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V.
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GdW kritisiert zweite Zinserhöhung der KfW innerhalb von 14 Tagen beim CO2-Gebäudesanierungsprogramm / Unternehmen bei der Planung von Investitionen zugunsten des Klimaschutzes erheblich verunsichert

(Berlin) - „Die Wohnungsunternehmen dürfen bei ihren Investitionsplanungen für mehr Energieeffizienz und Klimaschutz nicht ständig mit schlechteren Rahmenbedingungen konfrontiert werden“, erklärte Lutz Freitag, Präsident des GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen angesichts der aktuell bekannt gegebenen erneuten Erhöhung der Zinsen für das CO2-Gebäudesanierungsprogramm der KfW. Dies könne zu einem gravierenden Investitionshemmnis werden. Die KfW habe ihre Zinsen jetzt bereits zum zweiten Mal innerhalb von nur 14 Tagen erhöht. Mit dem CO2-Gebäudesanierungsprogramm wurde in den vergangenen Jahren die energetische Sanierung von rund 500.000 Wohnungen in Deutschland gefördert.

Wirksame Investitionsanreize für die energetische Sanierung seien wichtige Impulsgeber für eine Minderung der CO2-Emissionen im Gebäudebereich und effektiver als problematische ordnungsrechtliche Regulierungen, wie sie im Rahmen des Integrierten Energie- und Klimaschutzprogramm der Bundesregierung erörtert würden. Bereits das für die Jahre 2008 und 2009 vorgesehene Mittelvolumen des CO2-Gebäudesanierungsprogramms bleibt mit 900 Mio. Euro unter dem Förderbetrag, der von der Bundesregierung eigentlich vorgesehen war. Die nun erfolgte Zinserhöhung zeige, dass die finanzielle Förderung der Umsetzung der Klimaschutzziele im Wohnungssektor nur unzureichend gewährleistet sei.

Das KfW-Programm drohe seine Attraktivität und Wirkung zu verlieren. „Höhere Zinsen führen zu Kostensteigerungen bei den energetischen Investitionen. Dies führe bei vielen energetischen Modernisierungsmaßnahmen zu einem Verlust der Wirtschaftlichkeit und in letzter Konsequenz zu einer Steigerung der Mieten“, so der GdW-Präsident.

Quelle und Kontaktadresse:
GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V. Pressestelle Mecklenburgische Str. 57, 14197 Berlin Telefon: (030) 824030, Telefax: (030) 82403199

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