Pressemitteilung | ZVEI e.V. - Verband der Elektro- und Digitalindustrie
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Gefahr einer Kreditklemme noch nicht behoben

(Frankfurt am Main) - Nach wie vor stellt eine flächendeckende Kreditklemme eine der größten Bedrohungen für die Erholung von der Finanz- und Wirtschaftskrise dar. Deshalb begrüßt die deutsche Elektroindustrie alle Maßnahmen von Bundesregierung und KfW, die hier zur Gefahrenabwehr beitragen können, insbesondere die zum 1. Februar in Kraft tretenden Verbesserungen im KfW-Sonderprogramm für Mittelständler (wie die Senkung der Zinsen für Investitionskredite um 0,2 Prozentpunkte oder die Verlängerung von Zinsbindungsfristen sowie Kreditlaufzeiten). Dr. Klaus Mittelbach, Vorsitzender der Geschäftsführung des ZVEI - Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie, plädierte allerdings dafür, dass diese Erleichterungen auch für größere Unternehmen (mit mehr als 500 Mio. Euro Jahresumsatz) gelten, denn teilweise leiden diese besonders unter einer restriktiveren Kreditvergabe der Banken, da sie sich, anders als kleinere Unternehmen, nicht über Sparkassen sowie Volks- und Raiffeisenbanken finanzieren, sondern über größere Institute, die von der Krise stärker betroffen sind.

Ebenso wäre im Rahmen der geplanten Einführung der flexiblen Programmvariante für Betriebsmittelkredite eine Senkung der Zinsen - wie bei Investitionskrediten - sinnvoll gewesen, ergänzte Dr. Mittelbach, da es den Firmen ja zuallererst an der nötigen Liquidität zur Finanzierung ihrer Betriebsmittel mangele. An diesen Stellen sollte also noch einmal nachjustiert werden.

Quelle und Kontaktadresse:
Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V. (ZVEI) Pressestelle Lyoner Str. 9, 60528 Frankfurt am Main Telefon: (069) 6302-0, Telefax: (069) 6302-317

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