"Gehälter sollen um acht Prozent steigen!" / Forderungen zur Tarifrunde im öffentlichen Dient bei Bund und Kommunen in 2008
(Frankfurt am Main/Berlin) - Eine lineare Erhöhung der Gehälter im öffentlichen Dienst bei Bund und Kommunen um acht Prozent, mindestens jedoch 200 Euro verlangt die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). Auf diese Forderung haben sich ver.di, dbb Tarifunion, die Gewerkschaft der Polizei (GdP) und die GEW verständigt. Der Tarifvertrag soll eine Laufzeit von zwölf Monaten haben. Die Ergebnisse der Tarifverhandlungen sollen zeit- und wirkungsgleich auf die Beamtinnen und Beamten übertragen werden. "Die Kolleginnen und Kollegen haben nach jahrelanger Abkopplung von der Einkommensentwicklung in der Wirtschaft einen Anspruch auf einen kräftigen Zuwachs", sagte GEW-Vorsitzender Ulrich Thöne am Mittwoch (19. Dezember 2007) in Berlin. "Die Arbeitgeber sind gut beraten, mit den Gewerkschaften zu einer schnellen Einigung in der anstehenden Tarifrunde zu kommen. Angesichts rasant steigender Lebenshaltungskosten hat die Bevölkerung kein Verständnis für eine harte Haltung der Arbeitgeber. Sollten die Arbeitgeber jedoch eine Blockadehaltung bevorzugen, ist die GEW auch streikbereit", kündigte Thöne an. Er wies darauf hin, dass der Lohnverfall bei Erzieherinnen und kommunalen Lehrkräften in den letzten Jahre dramatische Ausmaße angenommen habe. Immer mehr Erzieherinnen, denen häufig nur Teilzeitstellen angeboten werden, müssten einen Zweitjob annehmen, um ihre Familien ernähren zu können. Kommunale Schulen in Bayern beklagten schon jetzt, dass sie wegen der schlechten Bezahlung keine Lehrkräfte mehr finden.
Quelle und Kontaktadresse:
Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW)
Ulf Roedde, Pressesprecher
Reifenberger Str. 21, 60489 Frankfurt am Main
Telefon: (069) 78973-0, Telefax: (069) 78973-201
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