GEMA: ver.di kritisiert Kosteneinsparungen zulasten der Beschäftigten
(Berlin) - Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) kritisiert die geplanten Einsparungen bei der GEMA als "zu einseitig". Oberstes Ziel müsse der Erhalt möglichst vieler Arbeitsplätze sein, stellte ver.di-Experte Ulrich Beiderwieden klar.
Der GEMA-Aufsichtsrat hatte auf seiner Sitzung in München die Zusammenlegung mehrerer Bezirksdirektionen beschlossen. Faktisch bedeutet dies das Aus für die Standorte in Augsburg, Hannover und München. Nach ver.di-Angaben sind von der Maßnahme knapp 110 Beschäftigte direkt betroffen, auf mehr als zweihundert Beschäftigte kämen erhebliche Veränderungen zu.
Die jetzt beschlossene Maßnahme setze nur beim Personal an. Sowohl die Reduzierung von Sachkosten als auch Alternativvorschläge der Mitarbeitervertretung seien nicht ausreichend berücksichtigt worden, betonte Beiderwieden: "ver.di erwartet, dass die Zusammenlegung sozial abgefedert wird und möglichst viele Arbeitsplätze erhalten bleiben." Auch sollten die Umbaupläne tarifpolitisch durch eine Verlängerung des zum Jahresende 2009 auslaufenden Tarifvertrages über Altersteilzeit flankiert werden.
Quelle und Kontaktadresse:
ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft, Bundesvorstand
Pressestelle
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