Generation Praktikum: DGB fordert vor Petitionsausschuss gesetzliche Regelung für faire Praktika
(Berlin) - Unter reger Beteiligung von 200 Zuhörerinnen und Zuhörern findet derzeit die öffentliche Anhörung vor dem Petitionsausschuss zum Thema Generation Praktikum statt.
Die DGB-Jugend hatte mit ihrer Online-Petition vom 13. Oktober 2006 eine Rekordbeteiligung von über 60 000 Unterschriften erreicht. Der DGB fordert in seiner Petition u.a. mindestens 300 Euro Monatsvergütung, die Begrenzung der Praktikumsdauer auf drei Monate sowie einen verbindlichen Ausbildungsplan.
Die Bundesministerien für Arbeit und Soziales und für Bildung und Forschung sowie die Fraktionen der Parteien geben heute (26. März 2007 ) ihre Stellungnahmen zu dem Thema ab und befragten die Petenten von der DGB-Jugend, fair work e.V. und die Initiatorin einer ähnlichen Petition.
Ingrid Sehrbrock, stellvertretende DGB-Vorsitzende, sagte am Montag (26. März 2007) in Berlin:
Seit zwei Jahren analysieren wir die Situation von Praktikanten, klären auf und fordern von den Arbeitgebern, die Rahmenbedingungen für faire Praktika zu schaffen. Doch die Appelle sind weitgehend folgenlos verhallt. Deshalb reicht es nicht aus, wenn die Bundesregierung weitere Aufklärungskampagnen startet. Wir brauchen endlich eine gesetzliche Definition dessen, was ein Praktikum ist, um zu verhindern, dass Schein-Praktikanten als billige Arbeitskräfte missbraucht werden.
Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB), Bundesvorstand
Axel Brower-Rabinowitsch, Leiter, Presse- / Öffentlichkeitsarbeit, Finanzen
Henriette-Herz-Platz 2, 10178 Berlin
Telefon: (030) 24060-0, Telefax: (030) 24060-324
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