Geschäftsführer Hailer zur vierten Bahn in Frankfurt / Eine dringend notwendige Zukunftsinvestition
(Berlin) - Die Branchenvertretung der Verkehrswirtschaft hebt anlässlich der morgigen Inbetriebnahme der vierten Bahn am Frankfurter Flughafen hervor, wie wichtig der Ausbau der Luftverkehrsinfrastruktur für den Standort Deutschland ist. Der Geschäftsführer des Deutschen Verkehrsforums, Thomas Hailer, weist auf den wachsenden Wettbewerb im Weltluftverkehr hin: "Europa droht den Anschluss in der Welt des Luftverkehrs zu verlieren. Die Wettbewerber in der Golf-Region stehen bereit. Wir müssen uns sehr viel Mühe geben, wenn wir Wertschöpfung und Arbeitsplätze aus dem Luftverkehr in Zukunft in Deutschland halten wollen."
Hailer verweist auf die wichtige Rolle der großen Flughäfen für den Wohlstand in Deutschland: "Wir können uns glücklich schätzen, dass wir Drehkreuze wie Frankfurt im Land haben, die eine derart gute internationale Anbindung bieten und sichere Arbeitsplätze für viele tausend Menschen bereitstellen. Die vierte Bahn in Frankfurt ist eine dringend notwendige Investition in diese Zukunft. Ich hoffe, dass dieser Wert erkannt wird." Denn die großen deutschen Flughäfen - insbesondere der Drehkreuze - arbeiten am Kapazitätslimit. Umwelt und Klima werden durch Staus und Emissionen unnötig belastet.
Das Deutsche Verkehrsforum kritisiert Verzögerungen beim Flughafenausbau und die Tendenz zu immer stärkeren Nachtflugbeschränkungen. Hailer: "Wir machen uns das Leben doppelt schwer. Erst leisten wir uns enorm lange Vorlaufzeiten, bevor endlich gebaut wird. Wenn die Infrastruktur dann steht, schränken wir die Nutzung durch enge Betriebszeiten wieder künstlich ein."
Zur Entscheidung des Hessischen Verwaltungsgerichtshofs in Kassel, der sämtliche Nachtflüge in Frankfurt mit Inbetriebnahme der neuen Bahn vorläufig ausgeschlossen hatte, sagt Hailer: "Solche Entscheidungen sind ein Problem für den Luftverkehrsstandort Deutschland - zumal, wenn sie so spät gefällt werden. Es geht hier um komplexe Lieferketten und weltweite Absprachen. Die Disposition der Unternehmen wird quasi über Nacht über den Haufen geworfen."
Quelle und Kontaktadresse:
Deutsches Verkehrsforum e.V.
Ingrid Kudirka, Leiterin, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Klingelhöferstr. 7, 10785 Berlin
Telefon: (030) 2639540, Telefax: (030) 26395422
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