Pressemitteilung | Bundesverband Deutscher Unternehmensberatungen e.V. (BDU) - Hauptgeschäftsstelle Bonn
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Gesundheitsreform: Wille der Regierung zur politischen Gestaltung nicht erkennbar / Ziel verfehlt: Belastungen auf den Faktor Arbeit nicht gesenkt / BDU: Kostendruck im Gesundheitssystem wird bleiben

(Bonn) - Die am 03. Juli 2006 bekannt gewordenen Ergebnisse der Verhandlungsrunde zur Gesundheitsreform sind aus Sicht des Bundesverbandes Deutscher Unternehmensberater BDU e.V. völlig unzureichend. Mit der Erhöhung der Krankenkassenbeiträge verfehle die Regierung ihren selbstformulierten Anspruch, den Faktor Arbeit zu entlasten. Darüber hinaus werde der Kostendruck im Gesundheitssystem bestehen bleiben. „Die Politik kapituliert so vor den eigentlichen Erfordernissen und dem Gewirr der unterschiedlichen Interessengruppen“, zeigte sich BDU-Präsident Rémi Redley ernüchtert.

Wiederum werde dem Gesundheitssystem lediglich mehr Geld zugeführt, ohne die Ursachen zu bekämpfen und die dringend gebotenen Reformschritte vorzunehmen. Die Ineffizienz bleibe so weiter erhalten. Dabei könnten Milliardenbeträge eingespart werden, wenn beispielsweise die Produktivität in den Kliniken gesteigert, der Wettbewerb unter den Krankenkassen gestärkt und die kassenärztlichen Vereinigungen aufgelöst würden, so Redley.

Quelle und Kontaktadresse:
Bundesverband Deutscher Unternehmensberater e.V. (BDU) Klaus Reiners, Pressesprecher Zitelmannstr. 22, 53113 Bonn Telefon: (0228) 9161-0, Telefax: (0228) 9161-26

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