GEW: "Da geht doch was: über 50.000 Teilnehmer bei zentralen Warnstreik-Kundgebungen!" / Tarif- und Besoldungsrunde öffentlicher Dienst/Länder 2009: Arbeitgeber müssen sich bewegen
(Frankfurt am Main) - Die Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes haben ihre Warnstreik-Aktivitäten noch einmal kräftig ausgeweitet: Über 50.000 Beschäftigte des öffentlichen Dienstes der Länder haben am Donnerstag (26. Februar 2009) an den zentralen Kundgebungen teilgenommen. Die größte Resonanz gab es in Sachsen-Anhalt: Hier gingen in Magdeburg mehr als 15.000 Beschäftigte auf die Straße. Weitere Aktionsschwerpunkte lagen am zweiten Warnstreiktag in Bayern (Nürnberg, 4.500), Brandenburg (Potsdam, gut 5.000), Hamburg (3.000), Mecklenburg-Vorpommern (Schwerin, 12.000), Rheinland-Pfalz (Mainz, 3.500), Thüringen (Erfurt, 5000) und Hessen (Frankfurt, Kassel, Gießen, insgesamt 3.000). Hessen ist aus dem Arbeitgeberverband ausgetreten, führt aber eigene Tarifverhandlungen. Bereits gestern (25. Februar 2009) hatten fast 15.000 Menschen auf Kundgebungen in Hannover und Kiel acht Prozent mehr Einkommen verlangt und das Doppel-Null-Angebot der Arbeitgeber strikt zurückgewiesen. Morgen (27. Februar 2009) sind in vier weiteren Bundesländern zentrale Warnstreik-Kundgebungen geplant.
"Die großartige Beteiligung an den Warnstreiks beweist: Die Beschäftigten lassen sich von dem Angebot der Arbeitgeber nicht hinters Licht führen", sagte Ulrich Thöne, Vorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), vor 3.500 Demonstranten in Mainz. GEW-Verhandlungsführerein Ilse Schaad betonte in Hamburg vor 3.000 Streikenden: "Die Arbeitgeber sind gut beraten, am Wochenende ein verhandlungsfähiges Angebot vorzulegen. Beschäftigte und Gewerkschaften sind auch für Erzwingungsstreiks gut aufgestellt. Wenn es nötig wird, kommen wir wieder: Da geht noch was!"
Quelle und Kontaktadresse:
Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW)
Ulf Roedde, Pressesprecher
Reifenberger Str. 21, 60489 Frankfurt am Main
Telefon: (069) 78973-0, Telefax: (069) 78973-201
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