GEW: Es geht um mehr als Prozente und 18 Minuten / Bildungsgewerkschaft: Ausweitung der Arbeitskämpfe / Zentrale Protestveranstaltung am 9. März in Berlin
(Frankfurt am Main/Berlin) - Die Arbeitskämpfe und Protestmaßnahmen im öffentlichen Dienst werden fortgesetzt und auf weitere Bundesländer ausgedehnt. Für den 9. März ist eine zentrale Protestveranstaltung der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) in Berlin geplant. Das hat die Große Tarifkommission der GEW am 21. Februar beschlossen.
Es geht in dieser Tarifauseinandersetzung um mehr als Prozente oder 18 Minuten. Es geht darum, ob wir in Zukunft die Arbeitsbedingungen im öffentlichen Dienst weiterhin in einem Flächentarifvertrag regeln. Die Arbeitgeber wollen beweisen, dass es auch ohne Gewerkschaften geht. Sie wollen jedem einzelnen Arbeitnehmer die Beschäftigungsbedingungen diktieren. Dabei sind die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer die Verlierer!, sagte GEW-Vorsitzender Ulrich Thöne. Er machte sich für bundeseinheitliche Beschäftigungsbedingungen an allen Schulen, einen Flächentarifvertrag und ein einheitliches Dienstrecht stark. Tarif- und beamtenpolitische Kleinstaaterei sind ein Rückschritt ins vergangene Jahrhundert, betonte der GEW-Vorsitzende.
Für die zentrale Veranstaltung in der Hauptstadt soll aus jeder Schule in Deutschland eine Vertreterin oder ein Vertreter kommen. Lehrkräfte sind die größte Beschäftigtengruppe in den Ländern.
Quelle und Kontaktadresse:
Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW)
Ulf Roedde, Pressesprecher
Reifenberger Str. 21, 60489 Frankfurt am Main
Telefon: (069) 78973-0, Telefax: (069) 78973-201
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