GEW-Mitgliederbefragung: 92 Prozent für Tarifabschluss / Bildungsgewerkschaft zum Verhandlungsergebnis im öffentlichen Dienst bei Bund und Kommunen
(Frankfurt am Main) - 92 Prozent der in der Gewerkschaft Erziehung Wissenschaft (GEW) organisierten Erzieherinnen, Sozialpädagogen und Lehrkräfte haben der am 31. März erreichten Tarifeinigung für die im öffentlichen Dienst bei Bund und Kommunen Beschäftigten zugestimmt.
Der Tarifabschluss ist ein erster Schritt für den weiteren Ausbau der pädagogischen Einrichtungen. Erzieherinnen und Erzieher müssen nicht nur besser bezahlt werden, sondern brauchen auch mehr Fortbildungen und mehr Zeit für die Kinder, damit der Bildungsauftrag für die Mädchen und Jungen besser erfüllt werden kann. Für bei Bund und Kommunen beschäftigte Lehrkräfte bedeutet der Tarifabschluss, dass sie jetzt von den Einzelregelungen profitieren, von denen sie seit 2005 ausgeschlossen waren. Dies wertet die GEW als Erfolg.
Info: Die Bildungsgewerkschaft hat vom 1. bis 16. April ihre Mitglieder, die beim Bund und den kommunalen Arbeitgebern des öffentlichen Dienstes beschäftigt sind, gefragt, ob sie der am 31. März 2008 erreichten Tarifeinigung zustimmen. Auf dieser Grundlage haben die zuständigen Gremien der GEW in ihrer Beratung am 17. April dem Tarifergebnis zugestimmt.
Die Tarifverhandlungen wurden für 1,3 Millionen Beschäftigte der Kommunen und des Bundes geführt. 1,15 Millionen sind bei Gemeinden und Zweckverbänden beschäftigt. Die Beschäftigten erhalten 8,9 Prozent mehr Geld. Der Tarifvertrag hat eine Laufzeit von zwei Jahren.
Quelle und Kontaktadresse:
Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW)
Ulf Roedde, Pressesprecher
Reifenberger Str. 21, 60489 Frankfurt am Main
Telefon: (069) 78973-0, Telefax: (069) 78973-201
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