Pressemitteilung | Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW)
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GEW reagiert mit Entsetzen und Trauer / Schule, Jugendhilfe und Schulaufsicht müssen stärker zusammenarbeiten

(Frankfurt/Emsdetten) - Mit Entsetzen und Trauer hat die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) auf die dramatischen Ereignisse in einer Emsdettener Realschule reagiert.

„Schulen sollen Orte eines vertrauensvollen Miteinanders sein, in denen jeder gefördert und unterstützt wird. Sie sollen alle jungen Menschen einbinden. Dabei dürfen die Lehrerinnen und Lehrer aber nicht alleine gelassen werden. Zu den Unterstützungsmaßnahmen gehört auch die institutionelle Zusammenarbeit von Schule, Schulaufsicht und Jugendhilfe. Schulsozialarbeiter gehören an jede Schule, um präventiv und in Konflikten Ansprechpartner zu sein. Darüber hinaus sollten Schulpsychologen jederzeit erreichbar sein“, sagte GEW-Vorsitzender Ulrich Thöne am Montag (20. November 2006) in Frankfurt a.M. Die jungen Menschen müssten in sinnvollen Projekten die Möglichkeit haben, ihre Fähigkeiten und Kräfte zu erproben, die Erfahrung machen, anerkannt zu werden, und lernen, Misserfolge zu überwinden.

Der Fall in Emsdetten werfe eine Reihe Fragen auf, die ruhig und sachlich geklärt werden müssen. „Ich warne dringend davor, per Ferndiagnose vorschnelle Schlussfolgerungen zu ziehen und übereilte Maßnahmen zu ergreifen“, sagte Thöne.

Quelle und Kontaktadresse:
Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Ulf Roedde, Pressesprecher Reifenberger Str. 21, 60489 Frankfurt am Main Telefon: (069) 78973-0, Telefax: (069) 78973-201

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