Pressemitteilung | Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW)
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GEW stimmt Tarifkompromiss im öffentlichen Dienst zu / Jetzt Urabstimmungen / Flächentarifvertrag bleibt erhalten / Umkämpfter Kompromiss

(Frankfurt am Main) – Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat dem Verhandlungsergebnis zwischen der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) und den Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes, ver.di, GEW und GdP, mit großer Mehrheit zugestimmt. In der kommenden Woche beginnen die Urabstimmungen in den Bereichen, in denen Mitglieder gestreikt haben.

„Nach 14 Wochen Streik haben die Arbeitgeber ihre starre Haltung aufgeben müssen. Die Gewerkschaften haben den Erhalt des Flächentarifvertrages durchgesetzt“, sagte GEW-Vorsitzender Ulrich Thöne am Samstag in Frankfurt a.M.. „Der jetzt vorliegende Kompromiss ist hart umkämpft. Bei der Arbeitszeit sowie Urlaubs- und Weihnachtsgeld sind wir nicht zufrieden. Wir kritisieren insbesondere, dass nun doch fast jedes Land eigene Arbeitszeitregelungen haben wird.“ Trotzdem sei es gelungen, mit 39,2 Stunden Arbeitszeit im Bundesschnitt das erklärte Ziel der Arbeitgeber einer 40-Stunden-Woche zu verhindern. Weiter wies Thöne auch auf die sehr positiven Aspekte des Verhandlungsergebnisses hin: „Erstmals seit Bestehen der Bundesrepublik ist es gelungen, für die mehr als 300.000 angestellten Lehrkräfte die Tarifierung der Vergütungsregelungen zu vereinbaren.“

Quelle und Kontaktadresse:
Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Ulf Roedde, Pressesprecher Reifenberger Str. 21, 60489 Frankfurt am Main Telefon: (069) 78973-0, Telefax: (069) 78973-201

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