Pressemitteilung | Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB)

Gewerkschaften setzen sich aktiv für bessere Schulen ein

(Berlin) - Die Gewerkschaften wollen aktiv dazu beitragen, dass die Schulen besser werden. Dazu sagte DGB-Vorstandsmitglied Ingrid Sehrbrock am 28. April in Berlin: "Die Gewerkschaften wollen sich vor Ort für die Verbesserung von Schulen einsetzen. Wir ermuntern unsere Mitglieder, sich in lokalen Arbeitskreisen, Schule und Arbeitswelt' zu engagieren. Wir wollen den Dialog fördern und unsere Unterstützung anbieten. Die Arbeitskreise sind eine gemeinsame Initiative von IG Metall, GEW, IG BCE, ver.di und DGB.

Zentrale Ziele gewerkschaftlicher Politik sind: eine gute Schulbildung, Chancengleichheit im Schulwesen, eine möglichst breite Bildungsbeteiligung und die individuelle Förderung aller Kinder und Jugendlichen. Doch daran hapert es. Die Schule in der heutigen Form diskriminiert vor allem Schülerinnen und Schüler aus Arbeitnehmerhaushalten und Migrantenfamilien. Das soll sich ändern. Deshalb sind Gewerkschafter als Experten der Arbeitswelt aufgerufen, sich für eine bessere Schule einzusetzen.

Erste Arbeitskreise gibt es bereits in Hamburg, Mannheim/Rhein-Neckar, Ludwigshafen/Vorderpfalz, Dresden, Berlin, Recklinghausen und Koblenz. In Hamburg bietet der Arbeitskreis Seminare für Schulabgänger an. In Koblenz Seminare für Eltern als Berufsbegleiter ihrer Kinder. Außerdem wurden Unterrichtsmaterialien zur Berufsorientierung entwickelt.“

Unter www.schule-gewerkschaften.de wird eine Kommunikationsplattform eingerichtet, die den Aufbau und den Austausch der Arbeitskreise unterstützt.

Die Arbeitskreise sollen dazu beitragen:
- dass LehrerInnen und SchülerInnen besser über die Arbeitswelt und
wirtschaftliche Zusammenhänge informiert werden,
- dass Beschäftigte Einblick in das Schulleben erhalten und motiviert
werden, sich für die Bildung ihrer Kinder zu engagieren,
- dass SchülerInnen, Lehrkräfte, Eltern und andere Interessierte
gemeinsam überlegen, wie Schule besser werden kann,
- dass die bildungspolitische Diskussion "vor Ort" verstärkt wird,
- dass Gleichwertigkeit, Durchlässigkeit und Chancengleichheit in den
Mittelpunkt rücken,
- dass die Kommunikation und Kooperation zwischen dem KITA-Bereich und
den Schulen verbessert wird.

Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB), Bundesvorstand Henriette-Herz-Platz 2, 10178 Berlin Telefon: 030/24060-0, Telefax: 030/24060324

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