Gewerkschaften verhindern tausende Ausbildungsplätze in der Dienstleistungswirtschaft
(Berlin) - Der Präsident der Dienstleistungswirtschaft, Werner Küsters, übt scharfe Kritik an den Gewerkschaften, die die Schaffung neuer Ausbildungsgänge in der Dienstleistungswirtschaft blockieren.
"Die Dienstleistungswirtschaft wächst und das drückt sich auch in der Schaffung neuer Ausbildungsgänge aus. So streben zum Beispiel die Automatenbranche und das Sicherheitsgewerbe an, neuartige zweijährige Ausbildungsgänge einzuführen. Sie sind als Alternative zu den stark theorielastigen dreijährigen Ausbildungsgängen gedacht. Jedes Jahr sollen in diesen Lehrberufen zusammen mindestens 2.000 Lehrstellen geschaffen werden", erläutert Küsters die Pläne der Dienstleistungswirtschaft.
"Die Gewerkschaften verhindern dies mit dem Hinweis, diese Ausbildungsgänge seien überflüssig und qualitativ nicht hochwertig genug. Eine Argumentation, die sachlich völlig falsch und angesichts der Lehrstellenmisere zynisch ist", kritisiert Küsters die Gewerkschaften.
"Richtig ist, daß die geplanten Ausbildungsgänge dem Streben der Dienstleistungsbranchen folgen, dem Kunden gegenüber qualitativ hochwertige Leistungen zu erbringen. In der Automatenbranche bedeutet dies zum Beispiel die Intensivierung eines qualifizierten Services sowie die Optimierung von Angebot und Wartung von Automaten aller Art, im Sicherheitsgewerbe bedeutet dies die weitere Steigerung der Qualität des Objektschutzes durch gut ausgebildetes und praktisch geschultes Personal", erläutert Küsters.
Nicht zuletzt böten diese Ausbildungsgänge auch jenen Jugendlichen einen soliden Start ins Berufsleben, die bisher geringe Chancen auf dem Ausbildungsmarkt hatten. "Den Gewerkschaften scheint dieser Aspekt aber egal zu sein. Lieber fordert man plakativ eine Ausbildungsabgabe anstatt sich konstruktiv zu engagieren", kritisiert Küsters.
Quelle und Kontaktadresse:
Bundesverband der Dienstleistungswirtschaft (BDWi)
Markus Guhl, Bundesgeschäftsführer
Universitätsstr. 2-3a, 10117 Berlin
Telefon: (030) 288807-0, Telefax: (030) 288807-10
Weitere Pressemitteilungen dieses Verbands
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Facebook. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von X. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen

