Pressemitteilung | (BF) Bundesverband Flachglas e.V.
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Glaskongress 2026: Branche zeigt Geschlossenheit und gestaltet Zukunft aktiv

(Troisdorf) - Rund 175 Teilnehmende kamen am 22. und 23. April 2026 zum Glaskongress im Kloster Haydau zusammen – dem zentralen Branchentreffen, das der Bundesverband Flachglas und die Gütegemeinschaft Flachglas gemeinsam ausrichten. Zwei Tage standen ganz im Zeichen von Austausch, klaren Botschaften und der gemeinsamen Ausrichtung auf die Zukunft der Branche.

Die Veranstalter zeigen sich mit dem Verlauf des Kongresses sehr zufrieden. Auch die Rückmeldungen der Teilnehmenden fallen sehr positiv aus – insbesondere die hohe Qualität der Beiträge, die thematische Vielfalt sowie die besondere Atmosphäre des Veranstaltungsortes wurden hervorgehoben.

Klare Signale und Veränderungen in den Gremien

Zum Auftakt machten Vorstandsvorsitzender Hans-Joachim Arnold und Hauptgeschäftsführer Jochen Grönegräs deutlich: Die Branche braucht verlässliche Rahmenbedingungen – und den Mut, die Zukunft aktiv zu gestalten.

Im Anschluss fanden die Mitgliederversammlungen von Bundesverband Flachglas e. V. und Gütegemeinschaft Flachglas statt. Neben formalen Themen wie Satzungs- und Beitragsanpassungen wurden auch Veränderungen in der Besetzung der Vorstände abgestimmt.

Inhalte zwischen Sicherheit, Nachhaltigkeit und Wettbewerbsfähigkeit

Das Vortragsprogramm griff zentrale Themen der Branche auf – von Cyber-Sicherheit über Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft bis hin zu Baupolitik und gesellschaftlichen Entwicklungen.

Ein prägender Impuls war der Vortrag zur „dunklen Seite der KI“, der eindrücklich verdeutlichte, wie real Cyberrisiken inzwischen sind – und mit welchen vergleichsweisen einfachen Maßnahmen sich Unternehmen wirksam schützen können.

Auch Fragen der Ressourcennutzung und Kreislaufwirtschaft wurden adressiert. Dabei wurde unter anderem deutlich, welches Potenzial in Ansätzen wie dem Re-Use von Glas liegt – ebenso aber, welche technischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für eine breitere Umsetzung noch erforderlich sind.

Mit Blick auf die Zukunftsfähigkeit der Branche machte Prof. Dr. Winfried Heusler vom ift Rosenheim deutlich, dass Wettbewerbsfähigkeit und Klimaneutralität gemeinsam gedacht werden müssen. Ergänzend ordnete der Leiter der Repräsentanz Transparente Gebäudehülle, Thomas Drinkuth, die aktuellen baupolitischen Rahmenbedingungen ein und zeigte auf, welche Entwicklungen für die Branche entscheidend sein werden.

Weitere Impulse aus den Bereichen Führung, Kreativität und Transformation unterstrichen: Zukunft entsteht dort, wo neue Perspektiven zugelassen und aktiv gestaltet werden.

Zukunft wird aus Mut gemacht
Ein zentrales Element des Kongresses war die gemeinsame Arbeit an einem Zukunftsbild der Branche. Unter dem Leitgedanken „Zukunft wird aus Mut gemacht“ entwickelten die Teilnehmenden im interaktiven Format „Walk & Talk“ gemeinsam mit Carsten Fuchs erste Ansätze und Perspektiven.

Der Austausch fand bewusst außerhalb klassischer Vortragsformate statt – im direkten Dialog, in Bewegung und auf Augenhöhe. So entstand ein offener Raum für neue Ideen und gemeinsame Zielbilder.

Nachhaltigkeitsaward würdigt konkrete Lösungen

Ein weiterer Höhepunkt war die Verleihung des BF-Nachhaltigkeitsawards 2026.
In der Kategorie Produktion wurden die Unternehmen HEGLA GmbH & Co. KG und LiSEC Austria GmbH ausgezeichnet. Beide Entwicklungen zeigen beispielhaft, wie innovative Technologien zur Umsetzung einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft beitragen – etwa durch die sortenreine Trennung von Isolierglas und die Rückführung wertvoller Materialien in den Produktionskreislauf.

In der Kategorie Sonderkategorie wurden Technoform sowie Swisspacer (Saint-Gobain) ausgezeichnet. Die prämierten Lösungen verdeutlichen, wie auch einzelne Komponenten – wie Randabstandhalter – konsequent in Materialkreisläufe integriert und weiterentwickelt werden können und damit einen wichtigen Beitrag zum Netto-Null-Ziel leisten.

Austausch, Netzwerk und ein klarer Blick nach vorn

Neben den fachlichen Inhalten bot der Glaskongress zahlreiche Gelegenheiten für persönlichen Austausch. Das Kloster Haydau erwies sich dabei erneut als idealer Rahmen für Gespräche, neue Kontakte und einen offenen Dialog innerhalb der Branche.

Das Fazit des Glaskongresses 2026 ist eindeutig: Die Glasbranche ist in Bewegung – und bereit, die anstehenden Veränderungen aktiv anzugehen. Know-how, Innovationskraft und ein starkes Netzwerk bilden die Grundlage, um die Zukunft der Branche gemeinsam zu gestalten.

Quelle und Kontaktadresse:
(BF) Bundesverband Flachglas e.V., Saskia Jakisch, Manager(in) Kommunikation, Mülheimer Str. 1, 53840 Troisdorf, Telefon: 02241 87270

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