Glos kein Steuerwohltäter
(Berlin) - Zu den Vorschlägen von Wirtschaftsminister Glos, die Lohn- und Einkommensteuern senken zu wollen, sagte das DGB-Vorstandsmitglied Claus Matecki:
Es ist heuchlerisch, die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zunächst mit einem Steuerbelastungsprogramm zu überziehen, um sich anschließend als Steuer-Wohltäter für den kleinen Mann hervortun zu wollen.
Wer ernsthaft will, dass den Bürgerinnen und Bürgern mehr Geld in der Tasche bleibt, sollte die jüngsten Verschlechterungen in punkto Pendlerpauschale, Arbeitszimmer, Kindergeld und Sparerfreibetrag zurücknehmen.
Die geplante Unternehmenssteuerreform mit zweistelligen Milliarden-Geschenken an die ohnehin florierende Wirtschaft muss korrigiert und aufkommensneutral gestaltet werden. Schließlich braucht der Staat weiterhin Einnahmen für öffentliche Dienste und Infrastruktur. Man kann nicht einerseits nach guten Kindereinrichtungen, mehr Bildung und Forschung, Sicherheit auf den Straßen etc. rufen und der öffentlichen Hand gleichzeitig die finanzielle Grundlage dafür entziehen.
Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB), Bundesvorstand
Axel Brower-Rabinowitsch, Leiter, Presse- / Öffentlichkeitsarbeit, Finanzen
Henriette-Herz-Platz 2, 10178 Berlin
Telefon: (030) 24060-0, Telefax: (030) 24060-324
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