Pressemitteilung | Industrieverband Agrar e.V. (IVA)

Greenpeace-Vorwürfe entbehren jeglicher Grundlage / IVA weist Forderung nach Offenlegung NPE-haltiger Pflanzenschutzmittel zurück

(Frankfurt am Main) - „Da Pflanzenschutzmittel nur zugelassen werden, wenn sie nach dem aktuellen Stand der Wissenschaft sicher für Mensch und Umwelt sind, entbehren die Vorwürfe bezüglich NPE-haltiger Pflanzenschutzmittel jeglicher Grundlage, zumal Greenpeace sich lediglich auf Vermutungen beruft. Sie sind nur darauf angelegt, den Verbraucher zu verunsichern,“ so Regina Fischer vom Industrieverband Agrar e. V. in Frankfurt. „Ein Nutzen ergibt sich aus diesem populistischen Vorstoß weder für den Verbraucher noch für die Umwelt.“

Aus Umwelt bezogenen Vorsorgeüberlegungen hat die Europäische Union erst im Juli dieses Jahres in einer Richtlinie ein weit gehendes Verwendungsverbot für die Substanzklasse der Nonylphenolethoxylate (NPE) beschlossen, das ab Januar 2005 in Kraft tritt. Eine Ausnahme gilt für Pflanzenschutzmittel. Diese dürfen noch bis zum Auslaufen ihrer Zulassung auf dem Markt bleiben, da auf europäischer Ebene der Beitrag der Pflanzenschutzmittel zur NPE-Belastung als gering eingestuft wird.

Die Pflanzenschutz-Industrie setzt freiwillig seit Jahren bei neuen Produkten keine NPE mehr ein und stellt jetzt schon sukzessive alle NPE-haltigen Produkte auf neue Rezepturen um. „Unsere Mitgliedsfirmen sind damit den Anforderungen der EU sogar weit voraus,“ betont Fischer. Diese Umstellung braucht allerdings Zeit, denn die Al-ternativprodukte müssen neu geprüft und bewertet werden. Dafür müssen wissenschaftliche Untersuchungen durchgeführt werden, die bis zu zwei Jahre in Anspruch nehmen können.

Quelle und Kontaktadresse:
Industrieverband Agrar e.V. Karlstr. 19-21, 60329 Frankfurt Telefon: 069/25561281, Telefax: 069/236702

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