Pressemitteilung | Deutscher Bauernverband e.V. (DBV)
Anzeige

Günstige Ausgangslage für Milchmarkt 2008 / Folgart: Steigende Produktionskosten machen hohe Milchauszahlungspreise notwendig

(Berlin) - In dem Branchengespräch mit der Molkereiwirtschaft anlässlich der Grünen Woche wurde deutlich, dass sich die Milcherzeugerpreise 2008 auf einem höheren Niveau als im Jahr 2007 bewegen werden, so der Milchpräsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Udo Folgart. Bedingt durch die Auswirkungen des Weihnachtsgeschäftes und der saisonal begründeten hohen Milchproduktion in Ozeanien würde der Markt, insbesondere bei Butter, zwar derzeit etwas nachgeben, die grundsätzlichen Aussichten für 2008 sind aber weiter positiv. Aufgrund des Bevölkerungswachstums, der Veränderung der Verzehrsgewohnheiten in vielen Ländern dieser Erde, der zunehmenden Kaufkraft, der leeren Lagerbestände sowie der nach wie vor begrenzten Produktionsressourcen würde auch in absehbarer Zeit das weltweite Angebot an Milch und Milchprodukten nicht mit der Nachfrageentwicklung standhalten. Diese Entwicklung hat dazu geführt, dass in 2007 weltweit die Milcherzeuger höhere Milchauszahlungspreise erhalten haben. Da auch für 2008 und die folgenden Jahre keine grundsätzliche Umkehr dieser globalen Megatrends zu erkennen ist, dürften sich die Milchauszahlungspreise auf einem hohen Niveau konsolidieren. Folgart betonte aber auch, dass aufgrund der stark gestiegenen Produktionskosten in Höhe von 4 bis 6 Cent pro Kilogramm Milch hohe Milchauszahlungspreise für die Aufrechterhaltung der Produktion dringend notwendig sind.

Daher muss in 2008 alles daran gesetzt werden, dass die derzeitige Schwäche im Fettbereich sich nicht auf andere Produktbereiche überträgt. Insbesondere der starke Euro verteuert dabei die Exporte auf dem Weltmarkt. Folgart forderte die Molkereien auf, für die absehbaren Schwächephasen des Marktes besser aufgestellt zu sein, um jetzt und in Zukunft bereits auf mögliche Preis- und Marktschwankungen reagieren zu können.

Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Bauernverband e.V. (DBV), Haus der Land- und Ernährungswirtschaft Pressestelle Claire-Waldoff-Str. 7, 10117 Berlin Telefon: (030) 31904-0, Telefax: (030) 31904-205

Logo verbaende.com
NEWS TEILEN:

NEW BANNER - Position 4 - BOTTOM

Anzeige