Gute Basis für die Zukunft bäuerlicher Betriebe / Präsident Sonnleitner: Koalitionsvertrag greift zentrale Anliegen auf
(München) - Der Bayerische Bauerverband sieht in dem von CSU und FDP beschlossenen Koalitionsvertrag die Grundzüge für eine bayerische Agrarpolitik bestätigt, die eine leistungsfähige bäuerliche Land- und Forstwirtschaft zum Ziel hat. In sieben ursprünglich wohl strittigen Punkten haben sich CSU und FDP zur Land-, Forst- und Ernährungswirtschaft verständigt.
„Das ist eine gute Basis für die Zukunft der bäuerlichen Betriebe in Bayern. Entscheidend allerdings ist, wie die neue Staatsregierung die Inhalte des Koalitionsvertrages mit Leben erfüllt“, sagte der Präsident des Bayerischen Bauernverbandes, Gerd Sonnleitner.
„Wir begrüßen, dass sich die Koalitionspartner für flankierende Maßnahmen zugunsten der Milcherzeuger mit EU-Mitteln einsetzen werden“, betonte Sonnleitner. Positiv wertet der Bauernpräsident auch die Aussage, dass die neue Staatsregierung EU-Richtlinien ausnahmslos 1:1 umsetzen werde, damit für die heimischen Bauern keine Wettbewerbsnachteile entstünden. Zudem soll eine stärkere Investitionsförderung die Betriebe fit für den Wettbewerb machen.
CSU und FDP wollen Agrarprogramme und Richtlinien von Bürokratie entlasten – auch hier werde ein zentrales Anliegen des Berufstandes berücksichtigt. Erfreulich sei auch, dass die mittelständischen Strukturen in der Land-, Forst und Ernährungswirtschaft durch Kooperation und Zusammenschlüsse gestärkt werden sollen.
Angesichts des hohen Flächenverbrauchs begrüßt der Bauernverband, dass die Koalitionspartner in ihrer Umweltpolitik reklamieren, die Flächeninanspruchnahme weiterhin zu reduzieren.
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Bayerischer BauernVerband (BBV), Körperschaft des öffentlichen Rechts
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