Pressemitteilung | Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände e.V. - Die Waldeigentümer (AGDW)
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HAF-Urteil löst bei Waldbesitzerverbänden Bedauern aus / Waldbesitzerverbände rufen Forst- und Holzbranchen auf, mit vereinten Kräften nach neuen Wegen in der Bewerbung des nachhaltigen und ökologischen Rohstoffes Holz zu suchen

(Berlin) - "Das heutige (5. Mai 2009) negative Urteil des Bundesverfassungsgerichtes zum Holzabsatzfonds habe ich mit großem Bedauern aufgenommen” sagte Michael Prinz zu Salm-Salm, Präsident der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände e.V. (AGDW), kurz nach der Verkündung des Urteils. "Wir alle miteinander dürfen nun aber nicht den Kopf in den Sand stecken, sondern müssen damit beginnen nach neuen Wegen eines gezielten Marketings für unser Produkt Holz zu suchen. Wir rechnen dabei aber auch fest mit der Unterstützung der Bundesregierung” so Prinz Salm weiter.

Holz ist ein wahres Multitalent. Seine nachhaltige und umweltfreundliche Produktion und die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten machen Holz zu dem Rohstoff der Zukunft schlechthin. Eine vermehrte Holzverwendung ist dabei nur ein konsequenter Schritt in Richtung einer nachhaltigen Gesellschaft. Die Förderung des Absatzes von Holz war stets gesellschaftlicher wie auch politischer Wille, wie unter anderem die von der Bundesregierung beschlossene Charta für Holz zeigt. Auch hatte die Bundesregierung zuvor deutlich zum Ausdruck gebracht, dass sie einem Fortbestand des Holzabsatzfondsgesetzes positiv gegenübersteht. Mit der negativen Entscheidung des Gerichtes ist nun auch die Bundesregierung gefordert neue Möglichkeiten der Absatzförderung für Holz zu schaffen. Das Urteil darf nicht das Ende der Bemühungen um den Rohstoff Holz sein. Holz steht in einem harten Wettbewerb mit anderen Produkten wie Stahl, Beton und Öl. Diese weisen zwar eine vergleichsweise negative Ökobilanz auf, verfügen gleichzeitig aber über völlig andere Möglichkeiten des Marketings.

Die Leistungen des Holzabsatzfonds für die Forst- und Holzwirtschaft ist unbestritten und kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. "Wir hoffen, dass die Bundesregierung ihren eingeschlagenen Weg in Richtung Holz konsequent weiter geht und auch künftig konstruktive Zusammenarbeit im Sinne der Nachhaltigkeit stattfinden wird", so Prinz Salm.

Quelle und Kontaktadresse:
Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände e.V., Haus der Land- und Ernährungswirtschaft Pressestelle Claire-Waldoff-Str. 7, 10117 Berlin Telefon: (030) 31807-923, Telefax: (030) 31807-924

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