Pressemitteilung | Zentralverband des Deutschen Handwerks e.V. (ZDH)

Handwerk begang mit Festakt 100-jähriges Jubiläum / Philipp: Handwerk arbeitet am Meisterbrief und moderner Ausbildung

(Berlin) - Mit einem feierlichen Festakt im Konzerthaus am Gendarmenmarkt in Berlin haben die Handwerksorganisationen am 07. Juni das 100-jährige Bestehen der Handwerkskammern in Deutschland, das 50-jährige Jubiläum des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH) sowie 10 Jahre wiedervereintes Handwerk in Deutschland begangen. Unter den zahlreichen Ehrengästen aus Politik, Wirtschaft, Staat und Gesellschaft waren Bundespräsident Dr. Johannes Rau, der Regierende Bürgermeister Berlins, Eberhard Diepgen, der Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Friedrich Merz, der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD, Ludwig Stiegler, sowie verschiedene Botschafter und Vertreter internationaler Partnerorganisationen des Handwerks.

Das Handwerk wird auch in Zukunft eine attraktive Arbeits- und Lebensperspektive bieten, sagte der Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH), Dieter Philipp. “Wir werden mit unserem Konzept zur Aus- und Weiterbildung nach Maß einen Beitrag zur systemgerechten Modernisierung der handwerklichen Aus- und Weiterbildung im dualen System erbringen”, betonte der ZDH-Präsident. Genauso werde weiter am Meisterbrief gearbeitet, nach dem Motto “Soviel Flexibilität wie möglich, so viel Prinzipientreue wie möglich.” Die Handwerkskammern im 21. Jahrhundert wollten moderne Dienstleister für ihre Mitglieder sein, die durch die bewährte Selbstverwaltung im Handwerk den Staat entlasten.

Bundespräsident Johannes Rau betonte in seiner Festrede, das Handwerk habe die Zeichen der Zeit erkannt. Kooperationen, Kundenorientierung und Eigeninitiative stünden ganz oben auf der Agenda. Rau dankte dem Handwerk für seine große Investition in Ausbildung und Qualifikation der Jugend - mit fast 40 Prozent aller Ausbildungsplätze in Deutschland. Rau setzte sich dafür ein, die Selbständigkeit stärker zu fördern. Der Regierenden Bürgermeister von Berlin wurde als Förderer des Handwerks von ZDH-Präsident Philipp mit dem Handwerkszeichen in Gold ausgezeichnet. Nach dem Festakt lud das Handwerk Tausende Berliner zu einer öffentlichen Aufführung der “Festwiese” aus der Oper “Die Meistersinger von Nürnberg” von Richard Wagner. Die Veranstaltung war der Auftakt für eine bunte Festwoche “100 Jahre Handwerksorganisationen” auf dem Gendarmenmarkt.

Quelle und Kontaktadresse:
Zentralverband des Deutschen Handwerks, "Haus des Deutschen Handwerks", Mohrenstraße 20/21, 10117 Berlin, Telefon: 030/20 61 9-0, Telefax: 030/20 61 9-460

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