Handwerk: Mehr Netto ist das Gebot der Stunde / ZDH-Steuerforum 2008 zu Perspektiven für eine grundlegende Einkommensteuerreform
(Berlin) - Höhere tatsächliche Einkommen für die Bürger durch Entlastungen bei der Einkommensteuer so formuliert das Handwerk den Arbeitsauftrag 2008 an die Politik. Heute wollen wir den Anstoß zum Handeln geben, so Otto Kentzler, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks zum Auftakt des Steuerforums 2008 im Haus des Deutschen Handwerks. Spitzenpolitiker aus fünf Parteien stellten ihre Reden unter das Motto des Forums: "Perspektiven einer grundlegenden Einkommensteuerreform.
Am Mittelstand und seinen Arbeitnehmern gehen die Debatten um Mindestlöhne oder Maxieinkommen vorbei: Höhere Nettolöhne das ist das Gebot der Stunde, so Kentzler. Die Leistungsträger der Wirtschaft, und dazu zählt das Handwerk mit seinen 965.000 Betrieben und 4,8 Millionen Mitarbeitern, muss immer größere Teile seines Einkommens für Steuern und Abgaben abgeben. Kentzler will diesen Trend durchbrechen: Ein Tarif auf Rädern soll die Steuerprogression stoppen, die einen Großteil der Lohnerhöhungen auffrisst. Nach Inkrafttreten der Unternehmensteuerreform und der für 2008 geplanten Erbschaftsteuerreform muss die Politik mit den Arbeiten für eine grundlegende Einkommensteuerreform beginnen, so Kentzler.
Angesichts der Einkommenszuwächse und der steigenden Steuerprogression wachsen auch die Einnahmen aus dem sogenannten Solidaritätszuschlag. In diesem Umfang sind die Einnahmen für den Aufbau Ost einfach nicht vorgesehen und fließen in das allgemeine Steueraufkommen. Hier muss es zu stufenweiser Rückführung zugunsten aller Steuerzahler im Land kommen, fordert der ZDH-Präsident.
Auf dem Steuerforum 2008 des ZDH diskutieren der saarländische Ministerpräsident Peter Müller, CDU, die Parteivorsitzenden der FDP, Dr. Guido Westerwelle und von Bündnis 90/ Die Grünen, Reinhard Bütikofer, der Vorsitzende der CSU-Landesgruppe und 1. stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Dr. Peter Ramsauer, und die Bundesschatzmeisterin der SPD und ehemalige Parl. Staatssekretärin im Bundesfinanzministerium, Dr. Barbara Hendricks, zu den Chancen für eine grundlegende Einkommensteuerreform.
Quelle und Kontaktadresse:
Zentralverband des Deutschen Handwerks e.V. (ZDH)
Pressestelle
Mohrenstr. 20/21, 10117 Berlin
Telefon: (030) 20619-0, Telefax: (030) 20619-460
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