Pressemitteilung | Freier Verband Deutscher Zahnärzte e.V. (FVDZ) - Hauptstadtbüro
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Hauptversammlung des Freien Verbandes Deutscher Zahnärzte / Reformation statt Restauration: FVDZ fordert nachhaltigen und mutigen Kurswechsel in Gesundheitspolitik

(Warnemünde) - Kleine Schritte bringen die deutschen Sozialsysteme nicht mehr voran. Auf der diesjährigen Hauptversammlung fordert der Freie Verband Deutscher Zahnärzte (FVDZ) die neue Bundesregierung auf, das Gesundheitswesen mutig umzustrukturieren. "Durch den demographischen Wandel wird die gesetzliche Krankenversicherung unbezahlbar, wenn sich nichts Grundlegendes ändert. Uns bleibt nicht mehr viel Zeit, den Zug auf die richtigen Gleise zu lenken", ermahnt der FVDZ-Bundesvorsitzende Dr. Karl-Heinz Sundmacher in seinem Eröffnungsreferat. Als Wurzel allen Übels bezeichnet er die Politisierung des Gesundheitswesens sowie die staatlichen Zwangsjacken, die allen medizinischen Organisationen und Akteuren in den vergangenen Jahren angelegt worden sind.

Der Freie Verband ruft zu einer neuen Gewichtung von Eigenverantwortung und Solidarität auf. Sundmacher: "Wir fordern die Wiederherstellung des Subsidiaritätsprinzips. Das heißt, jeder Bürger muss wieder mehr Eigenverantwortung für seine Gesundheit übernehmen". Kritisch sieht der FVDZ-Bundesvorstand die Elefantenhochzeiten im Krankenkassenbereich. Diese mitgliederstarken Mega-Kassen bedrohten durch sogenannte Selektivverträge und Honorardumping die freiberufliche Selbstständigkeit von Zahnärzten.

Quelle und Kontaktadresse:
Freier Verband Deutscher Zahnärzte e.V., Hauptstadtbüro Pressestelle Auguststr. 28, 10117 Berlin Telefon: (030) 243427-0, Telefax: (030) 243427-67

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