Pressemitteilung | Haus & Grund Deutschland
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Haus & Grund: Investitionen zur Energieeinsparung zahlen sich auch für Mieter aus / Mietenbericht der Bundesregierung unterstreicht „Investor-Nutzer-Dilemma“ der Vermieter

(Berlin) - Mieter sollten an den Investitionen zur Energieeinsparung in Wohnungen einfacher beteiligt werden können. Das ist nach Ansicht der Eigentümerschutz-Gemeinschaft Haus & Grund die Konsequenz aus dem von der Bundesregierung vorgelegten Mietenbericht. Während sich die Kaltmieten seit Jahren deutlich unterhalb der Inflationsrate bewegen, sind die Energiekosten seit 2002 um gut 30 Prozent gestiegen. „Diese Zahlen unterstreichen das Investor-Nutzer-Dilemma der privaten Vermieter“, so Haus & Grund-Präsident Dr. Rolf Kornemann. Er fordert eine Änderung des Mietrechts, um Mieterhöhungen nach Modernisierungen leichter durchzusetzen.

Die Entscheidung des Vermieters, seine Immobilie umfassend energetisch zu sanieren und damit die Betriebskosten für die Mieter zu senken, werde durch die rechtlichen Rahmenbedingungen erschwert. Der Vermieter könne die jährliche Miete um maximal elf Prozent der Modernisierungskosten erhöhen. Aber dieses Vorhaben scheitere in der Praxis häufig schon an den gesetzlichen und von der Rechtsprechung festgelegten formalen Anforderungen an die Modernisierungsmieterhöhungen. So müsse der Vermieter zuvor durch aufwendige und komplizierte Berechnungen die theoretische Energieeinsparung darlegen. „Im Zweifel trägt der Vermieter die Kosten, den Nutzen hat der Mieter“, kritisiert Kornemann. Das bremse die Investitionsbereitschaft der Vermieter.

Dabei könnte sich die Mieterhöhung nach einer energetischen Modernisierung für beide Seiten auszahlen. Die Einsparungen durch einen geringeren Energieverbrauch sind oft größer als die investitionsabhängige Erhöhung der Kaltmiete. „Damit gäbe es eine Win-Win-Situation für Vermieter und Mieter. Und dem Klimaschutz ist auch noch gedient“, unterstreicht der Haus & Grund-Präsident.

Quelle und Kontaktadresse:
Haus & Grund Deutschland Stefan Diepenbrock, Leiter, Verbandskommunikation Mohrenstr. 33, 10117 Berlin Telefon: (030) 20216-0, Telefax: (030) 20216-555

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