Pressemitteilung | Haus & Grund Deutschland
Anzeige

Haus & Grund: Keine Holzhammer-Methode beim Klimaschutz / „Gesetzgeber muss Gebot der Wirtschaftlichkeit beachten“

(Berlin) - Die Eigentümerschutz-Gemeinschaft Haus & Grund hat die Bundesregierung vor überhöhten Belastungen der privaten Immobilieneigentümer beim Klimaschutz-Konzept gewarnt. Haus & Grund-Präsident Dr. Rolf Kornemann forderte eine Politik mit Augenmaß. „Die privaten Eigentümer werden sich noch stärker als bisher am Klimaschutz beteiligen, einer ordnungspolitischen „Holzhammer-Methode“ aber widersetzen“, unterstrich Kornemann.

Das Konzept der Bundesregierung müsse insbesondere das im Energieeinsparungsgesetz verankerte Gebot der Wirtschaftlichkeit beachten, da die finanzielle Leistungsfähigkeit der privaten Haus- und Wohnungseigentümer beschränkt sei. Der verpflichtende Einbau einer neuen Heizungsanlage in einem hundert Jahre alten Gebäude zum Beispiel sei danach ökonomisch kaum zu vertreten, weil diese Investition in der Regel nicht wieder erwirtschaftet werden könne.

Der finanzielle Spielraum privater Eigentümer für energetische Modernisierung sei durch die Politik der Großen Koalition ohnehin schon deutlich verringert worden. Dazu zählten die Verschlechterung der Abschreibungsmöglichkeiten im Mietwohnungsbau und die weiterhin ausstehende Integration der Immobilie in die staatlich geförderte Altersvorsorge. „Aufgrund ihrer geringen finanziellen Möglichkeiten werden viele Eigentümer das wirtschaftliche Risiko einer staatlich diktierten energetischen Modernisierung nicht tragen können“, sagte Kornemann.

Quelle und Kontaktadresse:
Haus & Grund Deutschland Wolf-Bodo Friers, Geschäftsführer Mohrenstr. 33, 10117 Berlin Telefon: (030) 20216-0, Telefax: (030) 20216-555

Logo verbaende.com
NEWS TEILEN:

NEW BANNER - Position 4 - BOTTOM

Anzeige