Pressemitteilung | dbb beamtenbund und tarifunion - Bundesleitung
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Heesen: Acht-Prozent-Forderung ist zeitgemäß und angemessen

(Berlin) - Der dbb Bundesvorsitzende Peter Heesen hat die Forderung nach acht Prozent, mindestens 200 Euro monatlich mehr, für die anstehende Einkommensrunde in den Ländern als zeitgemäß und angemessen bezeichnet. "Es kann nicht sein, dass Milliarden-Schutzschirme für die Bankenwelt aufgespannt, die Beschäftigten im öffentlichen Dienst vom Staat aber im Regen stehen gelassen werden", sagte Heesen am 9. Dezember 2008 vor Journalisten in Berlin. "Deshalb passt die Forderung von acht Prozent auch in die Landschaft."

Zudem könne von einer Krise wie etwa in der Metallindustrie im öffentlichen Dienst nicht die Rede sein. "Die Sanierungsmaßnahmen, über die jetzt in den Krisenbranchen nachgedacht wird, haben die Menschen im öffentlichen Dienst in den vergangenen Jahren bereits durchgestanden", fügte Heesen mit Blick auf Stellenabbau, verlängerte Arbeitszeiten und Kürzungen der Einkommen hinzu. Allein aus Gründen der Nachwuchsgewinnung und der Konkurrenz zur freien Wirtschaft seien substantielle Gehaltssteigerungen überfällig. Heesen: "Ein weiteres Motiv für den Beschluss der dbb Gremien sind die unhaltbaren Zustände in der derzeitigen Bezahlstruktur im öffentlichen Dienst", so der dbb Chef nach Bekanntgabe der Forderung. "Unterschiedliche Bezahlung für die gleiche Arbeit - je nachdem, ob man bei Bund oder Land beschäftigt ist, ob man Beamter oder Arbeitnehmer ist - das können sie niemandem erklären. Wir wollen den Gleichklang sowohl zwischen den Beschäftigtengruppen als auch zwischen den Gebietskörperschaften."

Der 1. Vorsitzende der dbb tarifunion und Zweite Vorsitzende des dbb, Frank Stöhr, sagte, die Forderung sei "motivierend für die Beschäftigten, bezahlbar für die Arbeitgeber und Dienstherren und vermittelbar in der Bevölkerung". Schließlich müssten auch die Länder ein vitales Interesse daran haben, ihre Beschäftigten nicht zu Beschäftigten zweiter Klasse zu machen, die der Einkommensentwicklung bei den Kollegen von Bund und Kommunen nur zuschauen dürfen, so Stöhr.

Quelle und Kontaktadresse:
DBB beamtenbund und tarifunion (dbb) Dr. Frank Zitka, Pressesprecher Friedrichstr. 169-170, 10117 Berlin Telefon: (030) 40815501, Telefax: (030) 40815599

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