Pressemitteilung | dbb beamtenbund und tarifunion - Bundesleitung
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Heesen: Laufbahn für Grund- und Hauptschullehrer flexibilisieren

(Berlin) - Der Bundesvorsitzende des dbb beamtenbund und tarifunion Peter Heesen hat fehlende Aufstiegschancen für Grund- und Hauptschullehrer kritisiert.

Hintergrund der Kritik ist ein Vorstoß von Baden-Württembergs Finanzminister Gerhard Stratthaus und Kultusminister Helmut Rau (beide CDU). Die Politiker wollen die in Baden-Württemberg anstehende Reform der Beamtenbesoldung dazu nutzen, einzelne „leistungsstarke“ Lehrer an Hauptschulen besser zu bezahlen – quasi als „Schmerzensgeld“ für schwierige Arbeitsbedingungen.

Vor dem Hintergrund eines drohenden Wettbewerbsföderalismus zwischen den einzelnen Bundesländern warnte Heesen am 26. Juli 2006 in der Süddeutschen Zeitung davor, dass es zu Abwerbungen kommen werde, wenn die Bundesländer unterschiedlich starke Leistungsanreize einführten. Statt dessen müssten die generellen Aufstiegschancen für alle Grund- und Hauptschullehrer in den Fokus rücken. Was derzeit geboten würde, sei „keine Laufbahn, sondern ein Laufstall“, sagte Heesen.

Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Beamtenbund e.V. Beamtenbund und Tarifunion (dbb) Dr. Frank Zitka, Pressesprecher Friedrichstr. 169-170, 10117 Berlin Telefon: (030) 40815400, Telefax: (030) 40814399

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