Pressemitteilung | dbb beamtenbund und tarifunion - Bundesleitung
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Heesen: Wir halten an unserer Forderung fest

(Berlin) - Der Bundesvorsitzende des dbb beamtenbund und tarifunion, Peter Heesen, hat die gewerkschaftliche Forderung nach acht Prozent mehr Geld für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen bekräftigt.

„Das ist eine Tarifforderung mit Augenmaß. Wir halten daran fest“, sagte Heesen am 13. Februar 2008 im Nachrichtensender n-tv. „Was die Arbeitgeber bislang geboten haben, ist nicht das, was die Beschäftigten nach Jahren des Reallohnverlusts zu Recht erwarten. Es kann nicht sein, dass eine Krankenschwester demnächst anderthalb Stunden mehr arbeiten und dafür monatlich gerade mal 38 Euro mehr verdienen soll.“ Deshalb habe sich die dbb Tarifkommission für Warnstreiks ausgesprochen, so Heesen.

Den Vorwurf, die wirtschaftliche Entwicklung lasse Einkommenssteigerungen in der geforderten Höhe nicht zu, wies der dbb Chef zurück: „Unsere Tarifforderung ist sehr wohl gerechtfertigt. Wir haben dabei durchaus auf die Situation der öffentlichen Arbeitgeber geschaut und die Wirtschaftsdaten beachtet - anders übrigens als die Abgeordneten des Deutschen Bundestages bei ihrer Diätenerhöhung.“

Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Beamtenbund e.V. Beamtenbund und Tarifunion (dbb) Pressestelle Friedrichstr. 169-170, 10117 Berlin Telefon: (030) 40815400, Telefax: (030) 40814399

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