Heimliche Steuererhöhungen abschaffen / Wachstumskräfte stärken
(Berlin) - Zum Frühjahrsgutachten der Wirtschaftsforschungsinstitute erklärt der Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH), Otto Kentzler:
Nach der Prognose der Wirtschaftsforschungsinstitute wird sich das Wachstum 2008 stärker abschwächen, als noch vor einem halben Jahr erwartet. Mittelfristig fällt die Prognose noch schlechter aus.
Umso dringender sind Reformen, die dem Wachstum neuen Schwung geben. Wir begrüßen deshalb ausdrücklich, dass sich die Institute gegen die heimlichen Steuererhöhungen durch die leistungsfeindliche kalte Progression bei Lohn- und Einkommensbesteuerung ausgesprochen haben. Sie bekräftigen damit die langjährige Forderung des Handwerks nach einem "Tarif auf Rädern". Hinzu kommen muss jedoch auch eine dauerhafte Absenkung des Gesamtsozialversicherungsbeitrags auf unter 40 Prozent. Mehr netto ist die Voraussetzung für eine dauerhafte Belebung des privaten Konsums dass dieser endlich anspringt, ist vor dem Hintergrund der weltwirtschaftlichen Turbulenzen dringlicher denn je.
Ohne Frage richtig ist auch die von den Instituten vorgeschlagene Strategie der qualitativen Konsolidierung. Es ist notwendig, die investiven Ausgaben aufzustocken und die konsumtiven Ausgaben im Bundeshaushalt zurückzuführen. In die gleiche Richtung zielen auch die Forderungen von Bundespräsident Köhler nach einer neuen Reformagenda.
Quelle und Kontaktadresse:
Zentralverband des Deutschen Handwerks e.V. (ZDH)
Alexander Legowski, Leiter, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Mohrenstr. 20/21, 10117 Berlin
Telefon: (030) 20619-0, Telefax: (030) 20619-460
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