HESSENMETALL zur 8 Prozent-Forderung der IG Metall Frankfurt: Fasbender: "Angesichts der Perspektiven für 2009 ist Forderung grotesk / Überhöhte Abschlüsse werden mit Arbeitsplätzen bezahlt"
(Frankfurt am Main) - "Wir brauchen einen solidarischen Tarifabschluss, der alle mitnimmt, uns an der Spitze hält, die neu gewonnenen Arbeitsplätze hier am Standort sichert, dabei ein faires Plus vereinbart, aber nicht überzieht und die Erfolge aus dem dreijährigen Aufschwung nicht leichtfertig verspielt", sagte Volker Fasbender, Hauptgeschäftsführer von HESSENMETALL.
Das Produktionstempo lasse mit jedem Monat mehr nach, die Auftragsbücher seien längst nicht mehr so gut gefüllt wie vor einem Jahr und die Unternehmen beurteilten ihre Aussichten so schlecht wie seit 2001 nicht mehr. Die Beschäftigung ein nachlaufender Indikator - wachse zwar gegenwärtig noch. Das spiegle die enormen Beschäftigungsanstrengungen der M+E-Industrie wider, die seit dem Tiefpunkt im April 2006 deutschlandweit um 250.000 Arbeitsplätze zugelegt habe, die 60.000 zusätzlichen Zeitarbeiter nicht eingerechnet.
Inzwischen seien die weltweiten Abschwächungstendenzen, ja Krisenzeichen unübersehbar. Fasbender warnte: "Die angesichts der Perspektiven für 2009 groteske Forderung zielt offenkundig auf einen überhöhten Abschluss. Und überhöhte Abschlüsse werden mit Arbeitsplätzen bezahlt." Dagegen sei eine realistische Entgelterhöhung noch vor Weihnachten möglich. Aber die IG Metall müsste dafür endlich die Realitäten zur Kenntnis nehmen, statt weiter einer positiven Stimmung hinterher zu rennen, die längst durch die konjunkturelle Wirklichkeit widerlegt ist.
Quelle und Kontaktadresse:
Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände e.V. (VhU)
Dr. Ulrich Kirsch, Leitung, Presse und Kommunikation
Emil-von-Behring-Str. 4, 60439 Frankfurt am Main
Telefon: (069) 95808-0, Telefax: (069) 95808-126
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