Pressemitteilung | Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB) - Bundesvorstand
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Hexel: Gewerkschaften setzen auf besseres ökonomisches Denken

(Berlin) - DGB-Vorstandsmitglied Dietmar Hexel sieht den DGB-Rechtsschutz auf einem guten Weg. „Angebot und Qualität konnten gesteigert und die Präsenz gehalten werden,“ sagte Hexel in seinen mündlichen Ergänzungen zum Geschäftsbericht vor den 400 Delegierten des 18. Ordentlichen DGB-Bundeskongresses am Montag (23. Mai 2006) in Berlin. 400 Juristinnen und Juristen seien an 175 Standorten vertreten. Eine externe Evaluation habe ergeben, dass mehr als 85 Prozent derjenigen, die diesen gewerkschaftlichen Service nutzten, mit den Leistungen sehr zufrieden seien.

Die laufenden Betriebsratswahlen zeigten erste Erfolge. „Die Wahlbeteiligung ist gestiegen, genauso wie die Zustimmung zu gewerkschaftlichen Kandidatinnen und Kandidaten,“ sagte Hexel. Mitbestimmung sei ein Erfolgsfaktor, der immer im Zusammenhang mit dem Ziel des Wirtschaftens und dem Zweck von Unternehmen gesehen werden müsse. „Der wirkliche Zweck eines Unternehmens besteht nicht in der Maximierung des Shareholder Value. Er besteht darin, gute Produkte und Dienstleistungen hervorzubringen und zu vertreiben,“ so das DGB-Vorstandsmitglied.

Die Gewerkschaften stellten der reinen Gewinnmaximierung das Leitbild eines besseren, ökonomischen Denkens entgegen. In diesem Jahr sei es dem DGB beispielsweise gelungen, ein „Forschungsnetzwerk Unternehmenspolitik“ zu initiieren. Darin haben sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verschiedener Disziplinen zusammen getan, um neue, praktische Perspektiven zu erarbeiten.

Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB), Bundesvorstand Hilmar Höhn, Leiter, Presse- u. Öffentlichkeitsarbeit Henriette-Herz-Platz 2, 10178 Berlin Telefon: (030) 24060-0, Telefax: (030) 24060324

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