Pressemitteilung | Verband Bildung und Erziehung e.V. (VBE)
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Hickhack zwischen Bund und Ländern schadet

(Berlin) - „Bund und Länder irren sich, wenn sie meinen, dass allein durch ständiges Maßnehmen die Schule besser wird“, sagt Ludwig Eckinger, der Bundesvorsitzende des Verbands Bildung und Erziehung (VBE), mit Blick auf den morgigen Tag (23. Mai 2008) des Grundgesetzes. „Bund und Länder sind dem Auftrag des Grundgesetzes verpflichtet, Chancengleichheit und Bildungsgerechtigkeit für alle zu sichern. Die Föderalismusreform hat dies für Bund und Länder bekräftigt. Ein ständiges Hickhack ist nicht zielführend und muss dringend zugunsten einer nationalen Bildungsstrategie beendet werden.“

Der VBE-Bundesvorsitzende sagt weiter: „Der Auftrag von Schule in einer demokratischen Gesellschaft lautet, zum Denken zu befreien, zu Verantwortung zu erziehen und gesellschaftliche Teilhabe anzubahnen. Schulen brauchen Lehr- und Lernbedingungen, um tatsächlich jede Schülerin und jeden Schüler individuell fördern und fordern zu können“, bekräftigt Eckinger. Es sei höchste Zeit, die Schule von der Erwartung zu entlasten, Schülerinnen und Schülern Bildung zuzuteilen. Pauken und Scheitern dürfe nie mehr das Maß für den Wert von Schule sein. „Bildungsaufstieg setzt konsequent nach oben offene Bildungswege voraus. Der Trend zur Zweigliedrigkeit des Schulsystems ist der Anfang eines richtigen Weges, um Deutschlands Hauptproblem – die Bildungsungerechtigkeit – abzuschwächen“, so Eckinger.

Quelle und Kontaktadresse:
Verband Bildung und Erziehung e.V. (VBE) Pressestelle Behrenstr. 23-24, 10117 Berlin Telefon: (030) 7261966-0, Telefax: (030) 7261966-19

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