Pressemitteilung | Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller e.V. (VDIK)
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Hin und Her bei der künftigen Besteuerung von Kraftfahrzeugen verunsichert die Verbraucher erneut

(Bad Homburg) - Der Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller e.V. (VDIK) kritisiert den gestern in Berlin geschlossenen Kompromiss zwischen den Fraktionen der Regierungsparteien, die Befreiung von der Kraftfahrzeugsteuer nur auf Fahrzeuge zu beschränken, die innerhalb der nächsten sechs Monate zugelassen werden, ohne konkrete Informationen für die Verbraucher über die weitere steuerliche Behandlung dieser Fahrzeuge geben zu können.

VDIK-Präsident Volker Lange: „Das ständige Hin und Her führt zu einer erneuten Verunsicherung der Verbraucher und schadet der ohnehin sehr schlechten Automobilkonjunktur. Der Beschluss des Bundeskabinetts zur Stützung der Automobilindustrie in Deutschland in der letzten Woche war ein Schritt in die richtige Richtung. Es ist jetzt aber zu befürchten, dass durch das gestrige Zurückrudern der Fraktionsvorsitzenden das gerade wieder entstehende Vertrauen der Verbraucher erneut zerschlagen wird, wenn die Bundesregierung jetzt nicht schnellstmöglich klare und längerfristig gültige Entscheidungen trifft.“

Jetzt ist es zwingend erforderlich, dass der Bürger, der sich zur Zeit ein Auto anschaffen will, Klarheit darüber bekommt, wie die Kraftfahrzeugsteuer künftig ausgestaltet sein wird. Eine sofortige Einführung der CO2-bezogenen Kraftfahrzeugsteuer könnte hier für Klarheit sorgen. Außerdem sollte diese Umstellung nach Ansicht des VDIK von einer Verschrottungsprämie begleitet werden. Im Jahr 2007 waren noch 6,4 Millionen Fahrzeuge der Abgasstufe Euro1 oder schlechter für die Teilnahme am Straßenverkehr zugelassen. Die Zahl der mittlerweile auch in die Jahre gekommenen Fahrzeuge der Abgasstufe Euro2 im Fahrzeugbestand beträgt aktuell 6,9 Millionen.

Lange weiter: „Diese Zahlen belegen eindeutig, dass immer noch über 13 Millionen Fahrzeuge der Abgasstufen Euro1 und schlechter bzw. Euro2 unterwegs sind. Gezielte Anreize zum Austausch dieser alten Stinker gegen neue umweltfreundliche und verbrauchsarme Fahrzeuge mit deutlich höherem Sicherheitsniveau beleben gleichzeitig die Automobilkonjunktur, sie sichern bzw. schaffen Arbeitsplätze in der gesamten Automobilwirtschaft.“

Quelle und Kontaktadresse:
Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller e.V. (VDIK) Thomas Böhm, Leiter, Presse und Public Relations Kirdorfer Str. 21, 61350 Bad Homburg Telefon: (06172) 98750, Telefax: (06172) 987520

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