HRK-Präsidentin besorgt angesichts der gestern (9. September 2008) veröffentlichten OECD-Bildungszahlen
(Bonn) - Nach der gestrigen (9. September 2008) Veröffentlichung der OECD-Statistik Bildung auf einen Blick, zeigte sich die Präsidentin der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), Prof. Dr. Margret Wintermantel, besorgt:
Die Studienanfängerquote in Deutschland stagniert, während sie im OECD-Durchschnitt gestiegen ist. Der Rückstand Deutschlands hat sich also bedauerlicherweise vergrößert. Es ist außerdem nicht gelungen, die Abschlussquote merklich zu erhöhen. Besonders besorgniserregend ist, dass Deutschland bei den Absolventen der Ingenieurwissenschaften weit unter dem OECD-Durchschnitt liegt.
Positiv zu verbuchen ist, dass der Anteil der Studienabbrecher zurückgeht und Deutschland dabei besser abschneidet als der Durchschnitt der OECD-Länder.
Der Befund aus diesen Vergleichszahlen kann nur lauten: Wir sind mit unseren Anstrengungen längst noch nicht am Ziel. Besonderes Augenmerk muss jetzt dem Hochschulpakt II gelten. Wir brauchen eine vernünftige Ausfinanzierung, die wir mit 2,6 Milliarden Euro jährlich beziffert haben. Deutschland liegt bei den Ausgaben pro Studierendem (ohne F&E-Aktivitäten) an 11. Stelle. Damit können wir uns nicht zufrieden geben.
Die globale Wettbewerbsfähigkeit unseres Hochschulsystems ist jede Anstrengung wert.
Quelle und Kontaktadresse:
Hochschulrektorenkonferenz (HRK)
Susanne Schilden, Pressereferentin
Ahrstr. 39, 53175 Bonn
Telefon: (0228) 8870, Telefax: (0228) 887110
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