Pressemitteilung | IG Metall - Industriegewerkschaft Metall
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Huber: "Arbeitgeber wollen Profit aus der Krise schlagen"

(Frankfurt am Main) - Die IG Metall hat die neuerliche Forderung nach einer generellen Verschiebung der Tariferhöhung in der Metall- und Elektroindustrie energisch zurückgewiesen. "Die wiederholte Forderung nach einer generellen Verschiebung der Tariferhöhung ist der Versuch der Metallarbeitgeber, sich von Gegenleistungen für die Beschäftigungssicherung zu verabschieden. Es bleibt dabei: Eine Verschiebung gibt es nur im Einzelfall und nur, wenn damit Arbeitsplätze gesichert werden können. Darüber wird in den Betrieben entschieden", sagte der Erste Vorsitzende der IG Metall, Berthold Huber, am Samstag in Frankfurt. "Offenbar geht es den Arbeitgebern nicht darum, verantwortungsvolle Vorschläge zur Bewältigung der Krise zu machen, sondern Profit aus der Krise zu schlagen", kritisierte der Gewerkschafter. Der IG Metall-Vorsitzende wies damit eine entsprechende Forderung des Gesamtmetall-Präsidenten Martin Kannegiesser zurück. Die Kostenentlastung eines Unternehmens im Falle einer Verschiebung der 2,1-prozentigen Erhöhung betrage gemessen am Umsatz gerade einmal 0,4 Prozent, betonte Huber. Dadurch würde aber der Wirtschaft angesichts der Absatzkrise dringend benötigte Kaufkraft der Arbeitnehmer entzogen.

Quelle und Kontaktadresse:
Industriegewerkschaft Metall Vorstand (IG Metall) Georgios Arwanitidis, Leiter, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Wilhelm-Leuschner-Str. 79, 60329 Frankfurt am Main Telefon: (069) 6693-0, Telefax: (069) 6693-2843

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