Pressemitteilung | Freier Verband Deutscher Zahnärzte e.V. (FVDZ)
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„Ich liebe meinen Zahnarzt“-Tag: Vertrauen braucht verlässliche Versorgung

(Berlin) - Tag für Tag vertrauen Millionen Patientinnen und Patienten ihrer Zahnärztin und ihrem Zahnarzt. Der „Ich liebe meinen Zahnarzt“-Tag am 2. Juni zeigt, welchen Stellenwert die wohnortnahe zahnmedizinische Versorgung für die Menschen in Deutschland hat. Für den Freien Verband Deutscher Zahnärzte (FVDZ) ist diese Anerkennung zugleich Verpflichtung und ein klarer gesundheitspolitischer Auftrag.

„Gute Zahnmedizin lebt von Vertrauen, persönlicher Betreuung und wohnortnaher Versorgung“, erklärt der Bundesvorsitzende des Freien Verbands Deutscher Zahnärzte Dr. Christian Öttl. „Die große Wertschätzung für Zahnärztinnen und Zahnärzte freut uns. Gleichzeitig erleben viele freiberuflich geführte Praxen eine Realität aus Fachkräftemangel, überbordender Bürokratie und immer neuen Regulierungen ohne Berücksichtigung in der Honorierung.“

Patientinnen und Patienten wünschen sich Zeit, Vertrauen und verlässliche Ansprechpartner. Doch genau diese Versorgung gerät zunehmend unter Druck. Besonders in ländlichen Regionen wird es immer schwieriger, Praxisnachfolgen zu sichern und junge Zahnärztinnen und Zahnärzte für die Niederlassung zu gewinnen und damit die freiberufliche Versorgungsstruktur flächendeckend zu erhalten.

Durch zusätzliche Reglementierungen drohen zudem Versorgungslücken und längere Wege für Familien. Der FVDZ warnt vor den Folgen des GKV-Finanzsatzstabilisierungsgesetzes und kritisiert im Besonderen die angedachten Einschränkungen in der Kieferorthopädie für gesetzlich versicherte Kinder und Jugendliche. „Es ist ein politischer Widerspruch, ständig Prävention zu fordern und gleichzeitig präventive Leistungen auszubremsen“, bringt Öttl es auf den Punkt. „Vorsorge für Kinder zur Verbesserung der Atmung, Sprache und Kieferentwicklung dürfen nicht Spielball der Sparpolitik sein.“

Für den FVDZ steht fest: Gute Versorgung entsteht nicht durch mehr Vorgaben, sondern durch starke freiberufliche Strukturen in den Praxen vor Ort oder, wie Öttl es formuliert: „Wenn Menschen auch künftig sagen sollen: ,Ich liebe meinen Zahnarzt‘, dann muss die Politik dafür sorgen, dass Praxen durch verlässliche Rahmenbedingungen mehr Zeit für ihre Patienten haben.“

Quelle und Kontaktadresse:
Freier Verband Deutscher Zahnärzte e.V. (FVDZ), Ubierstr. 83, 53173 Bonn, Telefon: 0228 85570

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