ifo Institut: Freischaffende Architekten erleben dramatischen Rückgang im Ein- und Zweifamilienhausbau
(München) - Das Geschäftsklima bei den freischaffenden Architekten hat sich zu Beginn des 4. Quartals 2006 weiter verschlechtert. 48 Prozent (Vorquartal 43 Prozent) sind mit ihrer aktuellen Geschäftslage unzufrieden. Lediglich ein Fünftel war positiv gestimmt. Die Erwartungen für die nächsten sechs Monate trübten sich ebenfalls ein. Zwar gingen 8 Prozent (Vorquartal 7) von einer eher günstigeren Auftragssituation aus. Gleichzeitig erhöhte sich der Anteil der Pessimisten von 26 auf 29 Prozent.
Die öffentliche Auftragsvergabe belebte sich indes. Gegenüber dem extrem niedrigen Volumen im Vorjahr hat sich das Volumen sogar verdreifacht. Zu berücksichtigen ist allerdings, dass die Auftragsvergaben öffentlicher - aber auch gewerblicher - Auftraggeber durch einzelne Großaufträge wesentlich volatiler sind als die Aufträge im Wohnungsbau. Hier ist die Nachfrage nach Planungsleistungen für Ein- und Zweifamilienhäuser im Vergleich zum Vorquartal sichtlich eingebrochen (-40 Prozent), während die Planungsaufträge für Mehrfamiliengebäude nur geringfügig schrumpften.
Quelle und Kontaktadresse:
ifo Institut für Wirtschaftsforschung e.V.
Annette Marquardt, Pressesprecher
Poschingerstr. 5, 81679 München
Telefon: (089) 92240, Telefax: (089) 985369
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